KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

Nachhilfeunterricht für Herrn Bartenstein

AntifaAngesichts der desaströsen Wahlniederlage und des Verlustes des "Landeshauptmannsamtes" scheinen den Wirtschaftsminister die letzten Kenntnisse in Zeitgeschichte verlassen zu haben. "Das Wichtigste war, dass die ÖVP den Einzug der moskauhörigen Kommunisten in die Landesregierung verhindert hat",meinte er.

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Es entzieht sich vollständig meiner Kenntnis, ob irgendwelche steirischen GenossInnen hin und wieder russische Musik oder Nachrichten in russischer Sprache hören - politische Hörigkeit kann ja wohl mehr als 10 Jahre nach dem Ende der UdSSR nicht gemeint sein.

Und die politische Lage in Russland - ein Großteil der Bevölkerung ist bettelarm, eine kleine Gruppe Superreicher spekuliert und amüsiert sich auf Kosten der Allgemeinheit - unter kaltschnäuziger Führung von Putin - zeigt wohl genau das Gegenteil dessen, was die KPÖ fordert: Nämlich eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums zu Gunsten der unteren 90%.

Während in Putins Russland windige Oligarchen Milliardengeschäfte mit der Renationalisierung von Ölkonzernen machen, tritt die KPÖ dafür ein, dass die Versorgung der Menschen mit sozialen Dienstleistungen (Energie, Bildung, Pflege) NICHT zum Gegenstand privater Profitmacherei wird.

Zur Entschuldigung mag man anführen, dass Herr Bartenstein wohl iwährend der Zeit der Kalten-Kriegs-Propaganda aufgewachsen ist. - Die Entwicklungen der letzten 15 Jahre hat er aber offensichtlich verdrängt - und zwar sowohl diejenigen in Russland, als auch diejenigen in der KPÖ, die sich der Auseinandersetzung mit dem Realsozialismus nicht entzogen hat.

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