KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

Blauschwarzorange Arbeitsteilung bei der Verharmlosung des Faschismus

In der Arbeitsteilung der, in der Bundesregierung vertretenen Parteien, war es bis jetzt die ÖVP die sich durch die Verharmlosung des Austrofaschismus hervorgetan hat. So hängt noch immer ein Dollfuss bild im ÖVP Parlamentsklub und der Kanzler feiert auch weiterhin Gedenkmessen für Dollfuß. Dagegen ist die Naziverharmlosung üblicherweise eine Domäne von BZÖ+FPÖ. Jetzt scheint die Aufgabenteilung aber etwas durcheinander geraten zu sein. Im "Heimathaus" Saalbach (Pinzgau, Salzburg) wurde unkommentiert ein Hitlerbild aufhengen.

Der ÖVP Bürgermeister Peter Mitterer wird zitiert dass er "keine Bednken" hat wenn sich ein Zitat: "interessierter Rechtsradikaler den Adolf vielleicht einmal in Form des Reichel Fritz anschaut.". Auch Maria Mitterer, die Leiterin des Heimatmuseums will das Bild hängen lassen.

In einem ORF Bericht wird Mitterer (ob Peter oder Maria geht daraus nicht hervor) dann zitiert: "Es ist die Frage: Wenn ich da ein Hitler-Bild aufhänge, muss ich daneben eine Liste der Gräueltaten der Nazis aufhängen? Das wäre für mich eine Emotionalisierung, die nicht verantwortbar wäre.". Es ist doch erstaunlich wie sehr sich der kunstsinnige Bürgermeister oder seine Museumsleiterin auch noch darum kümmert, dass das idealisierende Hitlerbild im Heimatmuseum nicht durch "Emotionalisierung" beeinträchtigt werden soll.

OEVP Saalbach

ORF Bereicht: Nazirelikte im Heimathaus

"Das Heimathaus Saalbach"