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Der Irrsinn der Reformen

Theorie/Kultur/BücherInternationale Wettbewerbsfähigkeit ist das Um und Auf für jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält und das den Anforderungen einer zunehmend globalisierten Wirtschaft entsprechen will.
Der internationale und natürlich liberalisierte Wettbewerb fördert die Innovationsbereitschaft und das Engagement, steigert die Produktivität und sorgt so für ein ständig steigendes Wirtschaftswachstum. Schließlich: geht`s der Wirtschaft gut, geht`s uns allen gut.

So zumindest wird es uns seit Jahren von allen erdenklichen Seiten in die Ohren geblasen.
Doch stimmt das Wirklich?
Wie kommt es, daß große Konzerne Rekordgewinne vermelden und gleichzeitig bekanntgeben, daß sie tausende von ArbeitnehmerInnen freisetzen müssen?
Wie kommt es, daß die Außenhandelsbilanz der meisten Staaten der EU permanent besser wird und gleichzeitig die Anzahl der Arbeitslosen in Europa nahezu täglich neue Rekordzahlen erreicht?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die beiden schweizer Wirtschaftsjournalisten Philipp Löpfe und Werner Vontobel in ihrem Buch "Der Irrsinn der Reformen".

Sie kommen dabei zu der überraschenden Erkenntnis, daß die Theorie vom steigenden Angebot, das sich seine Nachfrage von selber schafft, zumindest starkt in Zweifel gezogen werden muß.
Ihre entscheidende Erkenntnis dabei lautet:
Wir müssen nicht mehr arbeiten, sondern weniger, nicht länger, sondern kürzer. Nur so ist ein wirtschaftlicher Totalzusammenbruch vermeidbar, nur so kann der Ausbruch sozialer Unruhen in Europa verhindert werden.

"Der Irrsinn der Reformen" von Philipp Löpfe und Werner Vontobel, erschienen im Verlag orell füssli, unverb. Empf. Preis: 18,60.

(g. haupt)

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