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Im Zeichen der Fledermaus

Im Zeichen der Fledermaus, unter dem Bacardi seinen Rum bewirbt, wird seit Jahren Krieg geführt: Handelspolitisch, mit Geld und mit Waffen. Er richtet sich bis heute gegen Kuba, galt mit dem sandinistischen Nicaragua und mit Angola aber auch anderen Opfern CIA-geleiteter und -finanzierter Operationen.

Hernando Calvo Ospina enthüllt, welche Rolle Angehörige der Bacardi-Dynastie sowie Vorständler und Aktionäre des Bacardi-Konzerns bei terroristischen Aktionen in Kuba, Afrika und Zentralamerika gespielt haben. Er belegt mit zahlreichen Details, wie Bacardi dafür gesorgt hat, dass Gelder der CIA die Contras in Nicaragua, die paramilitärischen Banden der UNITA in Angola und kubanische Reaktionäre erreicht haben. Und er deckt auf, wie ein Konzern mit Sitz auf den Bahamas, der also noch nicht einmal in den Vereinigten Staaten beheimatet ist, es schafft, seine Wünsche US-Gesetze werden zu lassen, die Kuba schaden und Konflikte mit Europa provozieren.

Hernando Calvo Ospina wurde 1961 in Kolumbien geboren. In Quito, Ecuador studierte er Journalistik und lebt seit 1989 abwechselnd in Frankreich und Belgien im Exil.

Das Buch: "Im Zeichen der Fledermaus - Die Rum-Dynastie Bacardi und der geheime Krieg gegen Cuba" ist im Verlag PapyRossa eschienen.

Thomas Schulz

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