KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

Gusenbauer - der "Gewerkschaftsflüsterer"

Arbeit und KapitalDer österreichische Gewerkschaftsbund soll seine Mitglieder, die lohnabhängigen Menschen vertreten. parteiunabhängig..........sozusagen. Das ist die Idee - die Realität sieht allerdings anders aus:
ÖGB = FSG = SPÖ

Der ÖGB befindet sich fest in der Hand der SPÖ.

Dereinst waren die SozialdemokratInnen Österreichs vermutlich eine ArbeitnehmerInnenpartei. Alles längst Vergangenheit- heute dient diese Partei (und damit auch deren Gewerkschaftsfraktion) dem Neoliberalismus und dessen Zielen: privatisieren, ausbeuten, verscherbeln öffentlichen Eigentums!

Und der ÖGB spielt mit, muss mitspielen, weil in den meisten Gremien die Fraktion sozialistischer (???) GewerkschafterInnen die Mehrheit hat und sich die Gangart von SP-Chef Gusenbauer vorgeben lässt!

Wenn die SP sich selbst demontieren möchte (siehe Wahlforderung nach "Halbierung" der Jugndarbeitslosigkeit ), dann ist das ihre Sache, ABER die gewerkschaftliche Vertretung der arbeitnehmenden Menschen in Österreich gleich mit zu demontieren, geht eindeutig zu weit. Denn durch die miserable Wahrnehmung der ArbeitnehmerInneninteressen in den letzten Jahren hat der ÖGB schon sehr viel an Glaubwürdigkeit verloren. Der BAWAG-Skandal hat zu "Massenaustritten" geführt. Jeder Austritt bedeutet eine Schwächung des Gewerkschaftsbundes und in Folge unabwendbare Verschlechterungen für die erwerbstätige Bevölkerung. Gerade in letzter Zeit bekommen VertreterInnen des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB)- z.b. im Rahmen des Personalvertretungswahlkampfs bei den Gemeindebediensteten - immer wieder die "Fehler" des ÖGB vorgeworfen. In persönlichen Gesprächen mit KollegInnen spürt frau/man den Frust, den die unverständliche Vorgansgsweise des ÖGB vielfach hervorruft.

Leider setzen sehr viele Menschen den ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund) mit der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) gleich! Kein Wunder - die FSG handelt ja tatsächlich so, als gehöre ihr der ÖGB.

UND....via Fernsehen können wir daran teilhaben, wie Gusenbauer den Seinen vorgibt, wie sie mit der BAWAG umzugehen haben,...ungeachtet der Meinung der Mitglieder! Es besteht ja nicht einmal Interesse daran, diese Meinung zu erfahren,..."sie" haben ja die Mehrheit!

Das Schlimme an der Sache ist nur, dass dieses Verhalten den Falschen auf den kopf fallen kann(!)/wird(?)-

nämlich: uns allen!

Beatrix Todter, Mitglied der LOGO, ist Arbeiterkammerrätin für den GLB und kandidiert als Personalvertreterin im KAV (Elisabethspital).

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