KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

Internationaler Antikriegstag

ÖsterreichZum heutigen Internationalen Antikriegstag, zu dem das Weltsozialforum Jänner in Nairobi aufgerufen hat, finden global Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen statt - insbesondere von der Friedensbewegung in den USA.

Die Friedensbewegung weiß sich in ihrem Protest gegen den Irak-Krieg einig mit einer großen Mehrheit der Öffentlichkeit. Auch in den USA wächst der Widerstand gegen den Kriegs-Kurs der Bush-Administration. Tausende von Schriftstellern, Wissenschaftlern, Künstlern, Regisseuren und Schauspielern haben in einer Aufsehen erregenden Erklärung ("Not in our name" - "Nicht in unserem Namen") vor einem Krieg gewarnt und die Regierung zu Umkehr aufgefordert. Die Parole der US-Friedensbewegung heißt: "Stop the war, before it starts!" - "Beendet den Krieg, bevor er beginnt!" Der einstmals "uneingeschränkten Solidarität" mit der US-Regierung setzt die Friedensbewegung ihre transatlantische Solidarität der friedliebenden Menschen diesseits und jenseits des Atlantiks entgegen.

Doch nicht nur an den bekannten Schauplätzen im Irak und in Afghanistan wird gekämpft: Nach den im Dezember vorgelegten Untersuchungsergebnissen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung der Universität Hamburg (AKUF) sind im vergangenen Jahr 2006 weltweit 43 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt worden. Das Leid, die Not und das Elend der Zivilbevölkerung in den betroffenen Gebieten können nicht gemessen werden - dem entgegen stehen die immensen Gewinne, die am Krieg interessierte Konzerne, PolitikerInnen und SpekulantInnen aus dem Kriegsgeschehen in aller Welt ziehen.

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