KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

Gegen die Blockade

"Wir schreiben Ihnen als Vertreter des kulturellen Lebens in den USA. Wir schreiben Ihnen als US-Bürger. Wir schreiben Ihnen, um unsere Entrüstung über die anhaltende Feindseligkeit ihrer Administration gegenüber Kuba zum Ausdruck zu bringen. Wir schreiben Ihnen, um Ihnen unsere Opposition zu der Politik zu manifestieren, die uns von unseren kubanischen KollegInnen trennt und den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern behindert. Wir glauben, die Zeit ist reif, die Zusammenarbeit und eine konstruktive Beziehung mit Kuba zu fördern."
Dies stand in einem Brief, der vor kurzem an George W. Bush geschickt wurde.



Auslösender Moment dafür war das Schreiben der kubanischcen "Primaballerina assoluta" an die US-amerikanische "Organisation für Kulturaustausch Kuba - USA" mit der Bitte, Ihre Stimme gegen die Blockade zu erheben:
"Damit AmerikanerInnen nicht verboten wird, auf unsere Insel zu kommen, um ihre Kenntnisse und Werte mit uns zu teilen, damit ein Lied, ein Buch, eine wissenschaftliche Untersuchung oder ein choreographisches Werk nicht auf irrationale Art und Weise als eine Straftat betrachtet wird. Aber auch, dass es kubanischen Künstler und KünsterInnen ermöglicht wird, den US-Amerikanern ihr Können zu zeigen."

Dieser Bitte wurde mit einem offenen Brief an Bush nachgekommen, der von über fünfhundert KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen unterzeichnet wurde. Unter den UnterzeichnerInnen des Gesuches befinden sich so bekannte Namen wie:
Sean Penn (Oskarpreisträger), Peter Coyote, Harry Belafonte, Danny Clover, William Kennedy (Pulitzerpreisträger),Cristina Garcia (Schriftstellerin), Carlos Santana, Tom Waits, Ry Cooder (Buena Vista Social Club), Mickey Hart (Grateful Dead) oder Tom Morello (Rage Against the Machine). Aber auch viele US-KubanerInnen schlossen sich dem Aufruf an. So z. B.: Nelson Pérez Valdés, Enrique Sacerio Gari und Lisandro Pérez,

Thomas Schulz

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