KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

AKW-Debatte: Zach (KPÖ): Keine Halbheiten! Kein Zuwarten! Abschaltungen jetzt politisch durchsetzen!

Österreich Eva Glawischnig, Bundessprecherin der Grünen, trommelt seit Tagen, was die Grünen, Umwelt-NGOs und andere kritische Köpfe seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder betonen: "Atomkraft ist nicht sicher und wird es auch nie sein!"

Um so mehr verwundert welche konkreten Vorschläge Glawischnig unter dem Titel weltweiter Atomausstieg jetzt präsentiert.

Als "ersten Schritt" fordert die grüne Parteispitze die sofortige Abschaltung aller Risiko-Reaktoren in Europa. Eine Forderung, die - als unmittelbare Sofortmaßnahme - sicherlich unterstützenswert ist.

Warum jedoch - trotz der unkalkulierbaren Risiken und der massenmörderischen Wirkungen eines Super-Gaus, der ja auch für Europa nicht auszuschliessen ist - ein "Abschaltplan für alle anderen europäischen AKW bis 2020" warten kann, bleibt unnachvollziehbar.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien und Mitglied des Bundesvorstands der KPÖ: "Wenn die angeblich friedliche Nutzung der Kernenergie eine selbstmörderische Sackgasse ist, dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um um jeden Tag und jede Woche zu kämpfen. Je schneller ausnahmslos alle AKWs in Europa und weltweit vom Netz gehen, um so besser. Die Erstellung eines Abschaltplans bis 2020 (bzw. zumindest 9 weitere Jahre AKW-Wahnsinn in Europa, falls es sich nur um eine schlechte Formulierung handelt, wie der Pressesprecher von Global 2000 auf telefonische Nachfrage betont) erachte ich als unakzeptabel. Und - dies möchte ich, auch wenn ich mich wiederhole, betonen: Es braucht keine (ohnehin rechtlich unverbindliche) europäische Volksabstimmung zum Thema AKW-Abschaltungen. Die Frage, ob wir den Planeten vernichten wollen oder nicht, ist nicht verhandelbar."

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