KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

Arbeitslosigkeit: Erschreckende Zahlen

Heute präsentierte das AMS die aktuellen Zahlen zur Arbeitslosigkeit. Rund 520.000 Menschen waren im Dezember ohne Erwerbsarbeit, zusätzlich waren rund 420.000 in Kurzarbeit.

Auch in Wien sind die Zahlen beängstigend: die Zahl der "als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Dezember 2020 im Vergleich zum Dezember 2019 um 24,3 Prozent auf 156.496" angestiegen, zusätzlich befinden sich fast 30.000 Menschen in Kursen. "Die Summe beider Gruppen ist um 22,6 Prozent größer geworden. (...) Im Jahresvergleich ist die Zahl der Über-50-Jährigen, die arbeitslos oder in Schulung sind, um 23,5 Prozent größer geworden, die der Unter-25-Jährigen um 15,5 Prozent." Die Zahl arbeitsloser Frauen ist doppelt so stark angestiegen ist wie die der Männer.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ-Wien: "Die finanzielle Lage wird für hunderttausende Menschen in ganz Österreich von Woche zu Woche schwieriger, die Maßnahmen der Bundesregierung, Armut und Perspektivlosigkeit zu verhindern, beschränken sich aber trotzdem großteils auf PR-Aktivitäten." Notwendig sind, so Zach, "die sofortige Erhöhung des Arbeitslosengeldes, Maßnahmen im Bereich der Notstandshilfe und der Mindestsicherun sowie eine weitere Verlängerung des Miet-Moratoriums bzw. ein Erlass von Mieten, wie von der KPÖ seit Monaten gefordert, für zumindest 6 Monate."

Weiters erachte die KPÖ, so Zach, einen Stopp der Abschaltung von Strom und Gas durch öffentliche bzw. teil-öffentliche Anbieter für ein Gebot der Stunde - damit niemand in einer dunklen Wohnung sitzen und frieren muss.

Weiterführende Links