KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

Die Banken kommen uns viel zu teuer!

AktuellDass sie lieber Menschen retten statt Banken, teilten uns die Grünen auf ihren Plakaten für die EU-Wahl mit. Sie wollen die Banken in die Schranken weisen - verkündete die FPÖ auf ihren Plakaten. Und die SPÖ ist - angeblich - sowieso immer für die Menschen da. Fakt ist aber, dass 2008, kurz nach der Nationalratswahl, alle Parlamentsparteien und Abgeordnete im Nationalrat für einen 100 Milliarden € Bankenrettungschirm stimmten.

Die FPÖ stimmte im Nationalrat dann sogar gegen die Bankenabgabe, eine kleine Steuer auf die Gewinne der Banken.

Die "soziale Heimatpartei" spricht zwar davon die Banken an die Leine nehmen zu wollen, hängt aber fest an der Leine der Banken und Spekulanten. Und die Grünen stimmten mit SPÖ und ÖVP für den ESM Vertrag, der auch auch auf viele Milliarden € für die Banken hinaus läuft.

Gestern erst war zu lesen, dass die Zahl der Menschen, die in die Verschuldungsfalle geraten, zunimmt. 2013 suchten bereits 56 419 Menschen Rat in einer der 10 landesweiten Schuldner Beratungsstellen. Die Betroffenen haben im Durchschnitt 70.598 € Schulden.

Die Macht der Banken muss gebrochen werden! Nach dem die Verluste der Banken verstaatlicht wurden, müssen auch die Gewinne der Banken verstaatlicht werden. Die Banken haben staatliche Dienstleister zu werden, welche die Dienstleistung "Konto-Bereitstellung" erfüllen, Spekulationen und Kredite hat es nicht zu geben. Schulden privater Haushalte bei Banken sind für null und nichtig zu erklären. Unrealistisch? Realitäten müssen immer geschaffen werden. Wer eine andere Realität will, kann mit einer Stärkung der KPÖ oder eines Bündnisses mit der KPÖ mithelfen, eine solche andere Realität zu schaffen.

Florian Wuk

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