KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens

Frauen bei der MA 48 - Fehlanzeige

Arbeit und KapitalDie "S"PÖ beklagt die wenigen Frauen in der Chefetage von großen Unternehmen und Konzernen. Die "S"PÖ Frauen Ministerin will Frauen zum Präsenzdienst verpflichten. "Wir machen Frauen stark" ließ die "S"PÖ plakatieren.

Jedenfalls werden "S"PÖ und Grüne weder am 8. März noch sonst irgendwann davon sprechen, dass in Ottakring bei der MA 48 (Müllabfuhr und Straßenreinigung) prinzipiell keine Frauen aufgenommen werden. Obwohl Umweltstadträtin Magª Ulli Sima eine von den wenigen Frauen ist, welche die "S"PÖ stark gemacht hat. Ihre Solidarität den Frauen gegenüber gilt wohl nicht der Unterschicht, für die es ein Aufstieg wäre, bei der Gemeinde zu arbeiten.

Etwa für Putzfrauen wäre es eine deutliche Verbesserung ihres Verhältnisses zwischen Arbeitszeit und Aufwand zu ihrer Entlohnung, statt als Putzfrau bei beispielsweise der Firma "Hellrein" als Straßenkehrerin bei der Gemeinde zu arbeiten. "Hellrein Reinigungskräfte" verdienen etwa € 900.- monatlich für Montag bis Samstag je 6 Stunden Arbeit, während Straßenkehrer ca. € 1300.- für Montag bis Freitag 8 Stunden verdienen. Auch die Vergütung der Überstunden unterscheiden sich zu den privaten Reinigungsfirmen.

Für die vielen nicht vollbeschäftigten Frauen wären die "48er" eine Möglichkeit der Teilzeit zu entfliehen, vor welcher die "S"PÖ in ihrer "Achtung Teilzeit-Kampagne" die Frauen warnte.

Doch in Ottakring gilt wie in den meisten Bezirken die Grundvoraussetzung der Männlichkeit und der österreichischen Staatsbürgerschaft, als Notwendigkeit bei der MA 48 zu arbeiten - sogar als Tagelöhner. Das Innen ist diesem Fall hinfällig.

Die österreichische Staatsbürgerschaft ist in ganz Wien Voraussetzung für die Aufnahme bei den "48ern. Dies gilt auch für den Wunsch, als Straßenbahnfahrer/in bei den Wiener Linien zu arbeiten.

Wir wenden uns gegen jegliche Form der Diskriminierung und Benachteiligung - egal ob wegen Herkunft, Hautfarbe, Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung.

"S"PÖ und Grüne nützen ihre kommunalpolitischen Möglichkeiten für linke, feministische Politik nicht, weil sie keine linken und feministischen Parteien sind.

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