KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens
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Verfassungsstreit in Bolivien

In Bolivien liegen die ersten Entwürfe für eine neue Magna Charta vor – doch die rechte Opposition schießt weiter quer und spielt auf Zeit

Der Verfassungsprozeß zur legislativen "Neugründung Boliviens" tritt in seine entscheidende Phase. Daß auch diese alles andere als frei von Turbulenzen sein wird, zeigte sich bereits Ende vergangener Woche, als der Stichtag zur Präsentation der Vorschläge für die neue Magna Charta ablief und lediglich elf der 21 Arbeitsgruppen der verfassunggebenden Versammlung in der Hauptstadt Sucre den Termin einhielten. Eigentlich sollten die Ausarbeitungen bis zum 6. August redigiert sein. Das ist nun nicht mehr möglich, so daß sich der Prozeß verzögert.

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Fair Play für Handelslehrlinge

Kundgebung für den arbeitsfreien Sonntag am 27. Juni 2007!

Aufgrund der derzeitigen Diskussion bezüglich der Sonntagsöffnung - insbesondere hinsichtlich der Fußball-Europameisterschaften in Wien - hat das Jungen Angestellten Präsidium der GPA-DJP Wien eine "Kundgebung für den arbeitsfreien Sonntag!" am Mittwoch, 27. Juni 2007, um 19.00 Uhr am Wiener Stephansplatz beschlossen.

Die GPA-DJP-Jugend will damit auf die ohnehin bereits harten Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten im Handel aufmerksamen machen. Bei einer neuerlichen Erweiterung der Ladenöffnungszeiten würden Lehrlingen und Jugendlichen die Teilhabe am kulturellen, sozialen, politischen und sportlichen Leben abermals erschwert.

Wann: Mittwoch, 27. Juni 2007
Zeit: 19.00 Uhr
Wo: Stephansplatz, Wien (U1 Station Stephansplatz)

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Kapitalismus verantwortlich für den Spam

Sicherlich haben Sie sich auch schon gefragt: Woher kommt all der Spam? Wer schickt all die Vi*gr* und "Get Ri.ch s00n" Mails? Das Verschicken der unerwünschten Werbe-Emails ist heute ein Millionen- Dollar- Business. Zwar nicht legal,dafür aber einträglich. In einem futurezone Interview erklärte ein heute ehemaliger Spammer:

"Nicht die Technik ist schuld, sondern die Gesellschaft. Solange jemand wegen oder durch Spam kauft, wird es Spam geben. Das ist Kapitalismus."
Er hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Der Kapitalismus zieht seine Gewinne aus der Ausbeutung von menschlicher Arbeitskraft und Boden (natürliche Resourcen). Dank der technologischen Entwicklung müssten wir heute allerdings nur 1/4 von dem arbeiten, was vor 50 Jahren notwendig war, um die selbe Menge an Waren und Dienstleitungen zu schaffen. Wie reagiert der Kapitalismus auf diese Entwicklung? (mehr..)

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WTO-Verhandlungen in Potsdam

Ab Dienstag ist es wieder mal soweit. Die Handelsminister der EU, der USA, Brasiliens und Indiens treffen sich in Potsdam, um die festgefahrene »Doha-Runde« der Welthandelsorganisation WTO zu retten. Die Verhandlungen, bei denen es vor allem um die Liberalisierung des Agrarhandels geht, stecken schon seit einiger Zeit in der Krise.
Die Industriestaaten waren zu weitgehenden Zugeständnissen nicht bereit und gingen auf die von den Ländern des Südens vorgebrachten Forderungen nach Abbau von Agrarsubventionen kaum ein.Gleichzeitig verlangen sie von diesen jedoch eine weitere Marktöffnung mit Zollsenkungen bei Industriegütern. Nun wollen die WTO-Strategen den Durchbruch bis Ende Juli erzielen. Die informellen Treffen sind wie vergangenes Jahr für die Sommerpause angesetzt.

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criticalmass.at - radfahren gegen den autowahnsinn

Jeden dritten Freitag im Monat lassen sich RadfahrerInnen nicht mehr an den Rand drängen und nehmen sich damit den ihnen zustehenden Platz im städtischen Verkehr. Treffpunkt ist jeweils 16:30 am Margaretenplatz. Siehe: criticalmass.at. Auch in Graz und Linz gibt es criticalmass schon. Weltweit inzwischen in etwa 400 Städten. Siehe: critical-mass.org. Die Idee ist einfach: Wenn genügend RadlerInnen teilnehmen und damit die "kritische Masse" überschreiten bricht der Autoverkehr zusammen und der Traum von der autofreien Stadt wird wahr. Den Klimaschutz selbst in die Hand nehmen und gege die kapitalistische Wachstumslogik ankämpfen. Mitmachen!

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200 000 Todesopfer während des G8-Gipfels

Aus aller Welt10 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Unterernährung und Krankheiten, die eigentlich heilbar wären. Das sind in jeder Woche etwa 200 000. Auch in der Woche des G8-Gipfels. Die Verantwortung dafür tragen die reichen Industriestaaten. Angesichts dieser massiven Gewalt gegen die Menschheit wirkt es lächerlich und heuchlerisch, wegen einiger ausgebrannter Autos überhaupt von "Gewalt" zu sprechen. Noch dazu, wo jetzt erwiesen ist, dass diese Gewalt ohnehin von Agents Provokateurs (also getarnten Polizisten) ausging. Zurück zur massiven Gewalt: Warum verhungern 20000 Menschen pro Woche? Wer ist dafür verantwortlich? Was kann dagegen gemacht werden?

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Piraten treffen auf Anti-G8 Demo

Donnerstag Abend fand eine von der Piratenpartei kurzfristig angesetzte und von der KPÖ (PiratInnenpartei) unterstützte Kundgebung gegen die Umsetzung der Vorratsdatenspeicherungsdirektive statt. Zuvor gab es eine unangemeldete Spontandemo anlässlich der Polizeirepression gegen die Anti-G8 Demo. Manche der Piraten staunten nicht schlecht, als sie sich vor der Hauptuni versammeln wollten, der Ring aber schon von den Anti-G8 DemonstrantInnen besetzt war.

Hatten sich die PPOE-Piraten sich im ÖH-Wahlkampf noch mit einem typisch rechten Slogan gegen "parteipolitischem Ideologiengeplänkel" ausgesprochen, waren sie nun mitten in der linksradikalen Szene gelandet. Eine Begegnung, die einerseits durchaus Potential für gewisse Komik bot, und die uns andererseits auf den Kern des Problems der "Single-Issue Partei" PPOE bringt.

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Fidel Castro: Das G8-Gipfeltreffen

Heute erschien in der "Granma" ein Brief von Fidel Castro, der das G8 - Gipfeltreffen in Heiligendamm zum Thema hatte. Im Folgenden die deutsche Übersetzung:

Für diejenigen, die es nicht wissen, – zu denen ich mich zuerst zähle – G-8, das ist die Gruppe der führenden entwickelten Länder, einschließlich Russland. Das baldige Treffen, das in sechs Tagen beginnen wird, hat aufgrund der die Welt bedrohenden tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise große Erwartungen geweckt. Lassen wir die Agenturmeldungen für sich sprechen.

Die Deutsche Presseagentur DPA berichtet, dass der deutsche Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Wolfgang Tiefensee erklärt hat, "dass die Länder der Europäischen Union eine gemeinsame Strategie vereinbart haben." "Die europäischen Minister für Stadtplanung, die in der östlichen Stadt Leipzig zu einem informellen Treffen unter dem Motto Stadtentwicklung und territoriale Kohäsion zusammengetroffen sind, werden eine gemeinsame Strategie zum Umweltschutz und zur Verzögerung des Klimawechsels anwenden."
"Zum Beispiel" – so warnte Tiefensee – "könnte im europäischen Süden eine Erhöhung der Sommertemperaturen von bis zu sechs Grad erwartet werden, während an den Küsten starke Winterstürme zu befürchten sind."
"Die Dürre, welche Spanien bedroht, und die Wasserknappheit in Polen sind zwei weitere Beispiele der Herausforderungen, denen die Europäische Union begegnen muss, fügte der Deutsche zum Schluss des Treffens hinzu."

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Gewerkschaftslinke beschliesst Kampagne gegen Arbeitszeit"flexibilisierung"

Arbeit und KapitalAuf der von der überfraktionellen Initiative für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB veranstalteten 2. bundesweiten Konferenz der Gewerkschaftslinken wurde beschlossen, eine - politisch breit angelegte - längerfristige Kampagne gegen die drohenden Verschlechterungen im Arbeitszeitbereich durchzuführen: GewerkschafterInnen gemeinsam mit Arbeitslosen, "prekär" Beschäftigten , sozialen Bewegungen, ImmigrantInnen, StudentInnen.

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8 Tatsachen und Thesen zum Thema Gesamtschule

In den letzten Wochen wurde erbittert und teilweise sehr unsachlich über das Thema Gesamtschule diskutiert. Nicht immer entsprachen alle Argumente den Tatsachen – nicht immer waren alle Thesen dazu schlüssig.

Höchste Zeit, sich einmal genauer mit dem Thema zu beschäftigen:

Zunächst einmal:
Was ist eigentlich Gesamtschule?

Gesamtschule bedeutet den Verzicht auf differenzierende Schultypen – insbesondere auf der Mittelstufe (10-14jährige SchülerInnen) - wie etwa in Österreich Hauptschule und AHS -Unterstufe.

Derzeit existieren in Österreich folgende Schultypen: HS, IHS und IGS, AHS und BHS, BMS und KMS,PTS, IBS und HAS, BORG, HAK und HTL, PH und FH etc. (Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

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Die Überheblichkeit des Papstes

Wieder einmal ist es Benedikt XVI. und mit ihm der katholischen Kirche gelungen, vor der Realität die Augen zu verschließen.
Bereits bei einem Treffen mit Jugendlichen im Fußballstadion von Sao Paulo hatte der deutsche Kirchenführer Keuschheit und eheliche Treue zum Hauptthema gemacht. Der Papst machte den Jugendlichen klar, dass das Gebot der sexuellen Enthaltsamkeit auch "für die Zeit der Verliebtheit und der Verlobung" gelte: "Das eheliche Zusammensein (...) ist verheirateten Paaren vorbehalten."

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Microsoft will Freie Software mit der Patentkeule bekämpfen

In einem Fortune Artikel behauptet Microsoft Chef Balmer an, dass Linux angeblich 235 Micro$oft Patente verletzen würde. Mit solchen Aussagen will Microsoft Stimmung gegen das Freie Betriebsystem machen. Um welche Patente es sich dabei handeln würde wurde dort allerings nicht offengelegt. Dies vermutlich mit gutem Grund: Bei einem ähnlichen Angriff auf den freien Webbrowser Mozilla konnte die Comunity binnen kurzer Zeit die entsprechenden Patente mittels Prior-Art invalidieren. (d.h. es wurde gezeigt, dass die, meist trivialen Patente nur Techniken benutzten die, zur Zeit der Patenterteilung ohnehin schon bekannt waren). Insofern wird sich auch Microsoft hüten hier Details zu verraten. In Europa sind Software Patente ja zum Glück ohnehin noch illegal. Dennoch zeigt das Beispiel welcher Schaden durch diese so genannten "Geistigen Eigentumsrechte" angerichtet werden kann. Siehe auch:

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Razzia gegen G-8-Kritiker

Haftbefehle gab es nicht, es weiß auch niemand so recht, ob überhaupt belastendes Material gefunden wurde: Das ist das vorläufige Ergebnis einer bundesweiten Polizeiaktion, zu der am Mittwoch rund 900 Beamte ausschwärmten und vor allem in Hamburg und Berlin rund 40 Büros und Wohnungen von Linken durchsuchten. Hauptziele der Herren des Morgengrauens waren die Rote Flora in Hamburg sowie der Mehringhof und das ehemalige Bethanien-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg. Sie beschlagnahmten Computer, Akten, Drucker, Festplatten und legten in Berlin den Computerserver SO36 still, über den zahlreiche Websites linker Gruppen in das Internet gestellt werden.

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8-Gipfel in Heiligendamm: Aufruf zur Internationalen Großdemonstration in Rostock am Samstag, 2.6.2007

EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH!

Anfang Juni 2007 treffen sich die Regierungen der sieben wichtigsten Industrieländer und Russlands zum „G8-Gipfel“ im Ostseebad Heiligendamm. Die „Gruppe der 8“ (G8) ist eine Institution ohne Legitimation. Dennoch trifft sie als selbsternannte informelle Weltregierung Entscheidungen, die die gesamte Menschheit betreffen. Die Politik der G8 steht für eine neoliberale Globalisierung und Deregulierung, die Wirtschaftspolitik an den Rendite-Interessen internationaler Finanzanleger und Konzerne ausrichtet.

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Unter Druck. Der lange Atem der RAF

Der langjährige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Hans Karl Filbinger, war Antifaschist und der ehemalige Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer Beinahe-Mitglied des antifaschistischen Widerstandes. So etwa lautet die offizielle Lesart bundesdeutscher Geschichtsschreibung.

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Das Geriatriekonzept der Stadt Wien

Am 27. Februar präsentierte Sonja Wehsely das neue Geriatriekonzept für die Stadt Wien. Dieses Konzept ist allerdings nicht wirklich neu, es existiert bereits seit 2004. Neu ist dabei die Ankündigung, dass das Geriatriezentrum Wienerwald (GZW), besser bekannt als Pflegeheim Lainz, entgegen den vollmundigen Beteuerungen des Bürgermeisters Häupl, nun doch geschlossen wird.

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Guernica - ein Ozean von Leid und Tod - nach 70 Jahren unvergessen

Vor 70 Jahren, am 26. April 1937 zerstörte die deutsche Legion Condor die baskische Stadt Guernica - ein grausames Experiment im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs, durchgeführt von NS- Truppen mit Einverständnis des franquistischen spanischen Militärs.

Bis heute bleibt Guernica als erster massiver Luftangriff auf die Bevölkerung einer ungeschützten Stadt ein Symbol für die Gräuel des Krieges und das Leiden der Zivilbevölkerung:

Als US-Außenminister Colin Powell am 5. Februar 2003 im UN- Sicherheitsrat seine Falschmeldung über irakische Massenvernichtungswaffen bekannt gab, musste die vorher im Raum gewesene Kopie des Picasso-Gemäldes "Guernica" verdeckt werden. (Dieses Gemälde war 1937 entstanden und ist in Madrid ausgestellt.)

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Somos todos Cubanos!

Am 20. April fand im Haus der Begegnung am Praterstern die Generalversammlung der Österreichisch- Kubanischen Gesellschaft statt. Neben einer Neuwahl des Vorstandes standen eine Statutenänderung sowie die Verabschiedung von Resolutionen zur politischen Lage Cubas sowie zur BAWAG/Cerberus- Affäre auf dem Programm. Die Generalversammlung der ÖKG erklärte sich mit den von der Bank diskriminierten Menschen kubanischer Herkunft solidarisch: "Wir sind alle CubanerInnen!"

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Schweiz, Nato, CIA

In der Schweiz ist am Dienstag der Prozess gegen Journalisten zu Ende gegangen, die Belege für die Existenz von geheimen US-Folterlagern in Europa und für die Mitwisserschaft der Schweiz ans Tageslicht gezerrt hatten.

Die Partei der Arbeit Schweiz (PdA) schreibt dazu in einer Stellungnahme:
"Die CIA verletzt systematisch und weltweit das Völkerrecht und nationale Gesetze, etwa indem sie Personen entführt und in illegalen Flügen in geheime Folterlager abtransportiert. Anstatt diesem kriminellen Treiben ein wirksames Ende zu setzen und die Täter einschliesslich ihrer hiesigen Gehilfen dem Richter zuzuführen, wie es der Schutz des Landesinteresses und der Verfassung gebieten würden, reagiert unser Staatsapparat mit einem Militärgerichtsverfahren gegen die mutigen Journalisten Sandro Brotz, Beat Jost und Christoph Grenacher. Diese haben Belege für die Existenz. Heute wurden die drei Journalisten freigesprochen. Die PdA begrüsst das Scheitern des dreisten Angriffs der Militärjustiz auf die Pressefreiheit."

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Regierung blufft: Mit noch mehr Gas in die Klimakatastrofe

Das heute von Verkehrsminister Faymann und Vizekanzler Molterer präsentierte Verkehrsbauprogramm hört sich vielversprechend an:

iDe Regierung verspricht, dass mehr in den öffentlichen Verkehr investiert würde. Doch bedeutet das Gesamtpaket lediglich, dass die Geschwindigkeit bei der Fahrt in die Klimakatastrophe noch erhöht wird.:

Informiert frau/man sich genauer ( Download: Verkehrsausbau NÖ), so heißt es zwar für z.B. für NÖ „Gesamtinvestitionen :

Straße u. Schiene bis 2012: 8525,9 Mio €:

Schiene bis 2012: 5584,1 Mio €;

Straße bis 2012: 2941,8 Mio €.

Aber bei näherem Hinsehen, stellt sich heraus, dass beim Öffentlichen Verkehr 2,2 Mrd.€ für den sowieso schon laufenden Westbahnausbau samt Wienerwaldtunnel, und andererseits 2,1 Mrd. € für einen Semmeringtunnel enthalten sind, der laut Pröll nur „Theorie“ ist. Auch sonst sind beim öffentlichen Verkehr hauptsächlich solche Projekte angeführt, die unter nächsten Regierungen möglicherweise kommen werden.

Beim Straßenausbau handelt es sich hingegen kaum um schon begonnene Projekte oder um theoretische Zukunftsprojekte, sondern um harte Baumaßnahmen, die sehr konkret und für die nächste Zeit fixiert wurden.

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IPRED2 - Wer hat euch verraten? Die europäischen Sozialdemokraten

Im Justizausschuss des europäischen Parlaments (JURI) wurde heute (20.3.2007) über die erneute Verschärfung von so genannten "geistigen Eigentumsrechten" entschieden. Der Ausschuss legt damit die Grundlage für die Abstimmung des Parlaments. Sozialdemokraten, Liberale und Konservative (Volksparteien) hatten dafür ihre Ideen für Verschlimmerungen des ohnehin schon sehr krassen Kommissionsentwurfes eingebracht. Mit der IPRED2 Direktive sollen Verstösse gegen so genannte "geistige Eigentumsrechte" vom Zivil- ins Strafrecht verschoben werden. Die ersten Schritte in diese Richtungen wurden mit IPRED1 schon im Jahre 2004 beschlossen. Die Auswirkungen von IPRED1 sind noch kaum bekannt, da wird schon der nächste Schritt geplant. Speed kills. Anstatt, wie von der KPÖ gefordert, die so genannten "geistigen Eigentumsrechte" in Frage zu stellen, vertreten hier die meisten Parteien die Interessen von Kapital und Konzernen.

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Mittwoch 21.3.2007: Demo zum Tod von Seibane Wague

Am 15.7.2003 kam Seibane Wague bei einer gewaltsamen Amtshandlung, an der 10 Einsatzkräfte beteiligt waren, ums Leben. Am 15.3.2007 wurde in 2.Instanz das empörend milde Urteil gegen die Einsatzkräfte bestätigt und teilweise noch weiter abgeschwächt.

Rund 200 Menschen waren am 21. März gekommen, um gegen rassistisches Verhalten bei Polizei und Justiz zu demonstrieren.

Mit dabei waren auch AktivistInnen der KPÖ-Wien. Die Route führte vom Innenministerium in der Herrengasse zum Stephansplatz und von dort über die Wollzeile zum Stadtpark, wo 2003 Seibane Wague im Rahmen einer polizeilichen Amtshandlung zu Tode gebracht wurde. In den Reden wurde aber auch anderer Opfer von Polizeieinsätzen gedacht - erinnert wurde u.a. an Richard Ibekwe und Binali Ilter.

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Internationaler Antikriegstag

ÖsterreichZum heutigen Internationalen Antikriegstag, zu dem das Weltsozialforum Jänner in Nairobi aufgerufen hat, finden global Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen statt - insbesondere von der Friedensbewegung in den USA.

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GLB-Erfolg bei den Betriebsratswahlen in der Wiener Staatsoper

Bei den Betriebsratswahlen in der Wiener Staatsoper, die von 21. bis 23. Februar 2007 statt fanden, konnte LOGO- Mitglied Thomas Schulz mit seiner neuen "Freien Liste ASVG" 55 Stimmen (ca. 16%) erreichen und in den Betriebsrat einziehen. Das zweite Mandat wurde nur denkbar knapp verfehlt. Bei der konstituierenden Sitzung am 14. März wurde Thomas Schulz zum 2.Stellvertreter des Betriebsratsobmanns gewählt. Das Mandat wurde für den GLB deklariert.

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Gehupft wie Gesprungen. STADTTEILBEHÜPFUNG TEIL II

Gehupft wie Gesprungen. STADTTEILBEHÜPFUNG TEIL II

Videoinstallation an der Fassade des Impulszentrums IP.TWO

Lerchenfeldergürtel 43 / Ecke Grundsteingasse, 1160 Wien

MORITZ HOFFMANN & VERENA SCHÄFFER

“Gehupft wie gesprungen, es ist doch so: Du bist oben, du bist unten, du bist weg. In Bewegung bleiben, ein Ziel haben, damit etwas entsteht, damit etwas weitergeht. Den Raum erobern, den Tag markieren, das Feld abstecken. Stadtteilbehüpfung Teil II . Wer stehen bleibt, ist draußen.“ M.H.

Präsentationsdauer:
21. März bis 6. April 2007 / täglich 19.00 bis 24.00 Uhr

Zwischen U6-Stationen Thaliastrasse und Josefstädter Strasse

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"Bush ist ein politischer Leichnam!"

Bei einer von den Müttern der unter der argentinishchen Militärdiktatur Verschwundenen organisierten Großkundgebung in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez den US-Präsidenten George W. Bush als eine "politische Leiche" bezeichnet.

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Bereit für den "Tschau-Effekt"? Hasta la vista, baby!

Mit einer gigantischen Werbekampagne versucht Microsoft Stimmung für ihr "neues" Betriebssystem zu machen. Was die KonsumentInnen davon haben, ist unklar. Der grafische Schnickschnack, der den AnwenderInnen ein "Wow" entlocken soll, benötigt extreme Hardware-Ressourcen. Ein teurerer neuer Computer muss angeschafft werden. Statt damit schneller arbeiten zu können, frisst das Betriebssystem einen großen Teil der teuren Rechenleistung. Noch schlimmer: Mittels faschistoider DRM-Technologie (wie sie übrigens auch von Apple in iPod/iTunes eingesetzt wird) versuchen Konzerne wie Microsoft die totale Kontrolle über unsere Informationsverarbeitung zu erlangen.

Wir raten: Sagen Sie: Hasta la vista und steigen Sie um auf ein freies Betriebssystem. Der sympathische Pinguin schont nicht nur ihre Brieftasche, sondern auch die Umwelt (die sich über den anfallenden Elektronikschrott durch neu gekaufte PCs ja auch nicht gerade freut). Freie Software zeigt, dass die kapitalistische Produktionsweise nicht mehr sinnvoll ist (falls sie es jemals war).

Siehe auch:

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Das Märchen vom Herrn Müller - nicht nur für Kinder

Es war einmal ein Herr Müller, der lebte im fernen Süden von Deutschland. Herr Müller war ein tüchtiger Unternehmer, der in seinen Fabriken Milchprodukte herstellen ließ.
Diese waren sehr beliebt - vor allem in Deutschland, wegen der lustigen Werbung mit einem Schlagerfuzzi im deutschen TV aber auch in Österreich. (Wobei niemand, der halbwegs bei Trost ist, verstehen wird, warum man nach Österreich deutsche Milchprodukte einführt , wo doch ausreichend - bessere - in Österreich erzeugt werden.Aber vielleicht hilft das ja den tüchtigen Transportunternehmern oder dem tüchtigen Zwischenhandel?)

Eines Tages hatte der tüchtige Herr Müller eine Idee........

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Vom Risiko, eine Frau zu sein

FeminismusDas Jahr 2007 hat die EU-Kommission zum Jahr der Chancen-Gleichheit proklamiert. Niemand soll auf Grund seines Geschlechts, seiner Rasse, seiner ethnischen Herkunft, seiner Religion oder Weltanschauung, seiner Behinderung, seines Alters oder seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Soweit das Programm.
Seit 2003 legt die EU-Kommission außerdem jährlich einen Bericht über die Gleichstellung von Männern und Frauen vor. Beim Frühjahrsgipfel im vorigen Jahr haben die Staats- und Regierungs-Chefs einen Pakt für die Gleichstellung der Geschlechter geschlossen.Soweit die Theorie.

Und die Realität? Die beweist beinhart, dass es vor allem und zuerst einmal eine "Behinderung" ist, weiblich zu sein - zumindest was das Berufsleben und das Existieren in der freien Marktwirtschaft betrifft.
Frauen sind von Armut stärker bedroht als Männer, Frauen verdienen weniger als Männer, Frauen haben am Arbeitsmarkt einen schwierigeren Stand als Männer. Das zeigt der neue Bericht der EU-Kommission, der heute den EU-Sozialministern in Brüssel vorgelegt wird.

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Achtung Baustelle

Nach einer etwas längeren Anlaufzeit haben wir uns entschlossen unser Parteilokal endlich zu renovieren!

Da sich dort nun der Bauschutt türmt und daher das Betreten der Baustelle verboten ist finden bis zur Fertigstellung unsere nächsten Sitzungen im "WEINHAUS SITTL - GOLDENER PELIKAN" statt.
Das "SITTL" befindet sich gegenüber der U6-Station Josefstädter Straße am Begin der Neulerchenfelderstraße.

siehe auch: Weinhaus Sittl

p.s.: Es ist natürlich jede/r eingeladen uns beim Umbau tatkräftig zu helfen!

Wohnen ist ein Menschenrecht

KPÖ-Videos auf YouTube

GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock

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Ein Anderes Europa

Europa umgestalten. Ein anderes Europa erkämpfen! Für ein demokratisches, soziales, anti-rassistisches und anti-militaristisches Europa! Gemeinsam mit unseren GenossInnen der Europäischen Linkspartei.

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