KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens
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AUA-Privatisierung - Deutschland AG „duldet keinen Aufschub“

Aktuell Das AUA-Management agiert derart dilettantisch, dass dahinter Methode vermutet werden darf. Die Gremien von ÖIAG und AUA sind von Lobbyisten deutscher Großkonzerne durchsetzt. Sie machen Druck für den Verkauf der AUA an die Lufthansa. SPÖ und ÖVP bereiten sich zum nächsten Kniefall vor der "Deutschland AG" vor.

In einem Punkt sind sich viele einig: Das AUA-Management hat maßgeblich zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der AUA beigetragen. Von „Versagen auf allen Ebenen“ spricht GPA-Chef Katzian, „Managern, von denen man sich sofort trennen muss, ohne eine Abfertigung zu zahlen“ der vida-Gewerkschafter Haberzettl. Und der AUA-Betriebsrat urteilt über Ötsch&Co kurz und bündig: „Das grenzt an Geschäftsschädigung.“

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Online-Petition "Tierschutz in die Verfassung"

AktuellDer Verein RespekTiere fordert auf seiner Homepage www.tierschutz-in-die-verfassung.at die Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung. 926 Personen unterzeichneten die Petition bisher.

Bereits beim Tierschutzvolksbegehren 1996 haben 460.000 ÖsterreicherInnen die Forderung nach Tierschutz als Staatsziel in der Bundesverfassung unterstützt. Am 27. Mai 2004 gab es dazu einen einstimmig angenommenen Entschließungsantrag aller Parteien im Parlament, der bisher nicht umgesetzt wurde. Anlässlich der Nationalratswahlen im Oktober 2006 haben ausnahmslos alle Parteien im Vorfeld versprochen, zu diesem Beschluss weiterhin zu stehen und für Tierschutz in die Bundesverfassung einzutreten.

DIESES VERSPRECHEN WURDE BISHER NICHT EINGEHALTEN!

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No more Euro

Überstanden!

Nichts für ungut, liebe Fußballfans! Ich als passionierte Ballspielerin finde Fußball an und für sich ganz nett, besonders, wenn jemand selbst spielt. Ich habe mir aber auch schon verschiedene Matches angesehen - unvergessen das Lokalderby SC Tamsweg gegen Torpedo Tamsweg! (Mangelnde konditionelle Leistungen konnten - für jederfrau nachvollziehbar - auf die vorangegangene Abendgestaltung der Spieler zurück geführt werden.)

Auch einige WM Spiele waren recht interessant, keine Frage! Echte Patriotenspießer, die inbrünstig "Ü-Ü-Ümit!" oder "Ivica!" brüllen, das hat schon was. Aber- "wer oder was ein Österreicher ist, bestimme ich!" hat Tradition -man erinnere sich an diverse andere (erfolgreiche) SportlerInnen. Selbst im Falle von Heli Köglberger war die österreichischen Seele großzügig - und sind wir "sich" ehrlich - deutet nicht auch der Name "Prohaska" auf ziegelböhmische Vorfahren hin? (Vielleicht tut er sich ja deswegen mit der Deklination in der deutschen Sprache so schwer?)
Doch warum muss so eine Ballesterei in ein nationales Großereignis mit Hurrapatriotismus-Geheul, Frauenfeindlichkeit und Gewalt münden? (Ganz einfach - weil es sich nicht um sportliche, sondern massiv kapitalistische Interessen handelt, die dem blöden Volk mittels möglichst primitiver Vehikel schmackhaft gemacht werden sollen.) Gekaufte Journaille, massiver Webeaufwand mittels Steuergeldern, Staatsbesuche, Oligarchen im Kaufrausch und die erste Live-Schaltung des ORF in die Brunnengasse, man scheute wahrlich keine Mühe und bemühte jedes Stereotyp einzeln - wie schön, dass die kapitalistische Rechnung anscheinend doch nicht ganz im Sinne ihrer Protagonisten aufgegangen ist.

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Tage der Fahnen

Doppel-Rot-Weiß-Rot am fahrbaren Untersatz, ein Herz und etwas Werbung für die „Krone“ und ein seltsamer schwarzer Vogel (ohne Hammer und Sichel natürlich!) – wie schön, dass sich die „echten Österreicher (Innen?)“ derzeit schon von weitem ausmachen lassen. Und dies hat seine Gründe:

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Big Brother Euro 2008

Dass im Zuge der EURO Hunderte neuer Kameras installiert werden, die selbstverständlich auch nach der Veranstaltung (beinahe) jeden unserer Schritte überwachen werden, dürfte den Meisten bereits hinlänglich bekannt sein.
Dass Massen an Geld vom Bund und der Stadt Wien buchstäblich beim Fenster hinaus geschmissen werden, um die ZuschauerInnen in „Public Viewing Zones“ zusammen zu treiben, um sie dort von internationalen Konzernen kräftig abcashen zu lassen, wahrscheinlich auch.
Dass die Gewinne hauptsächlich bei McDonalds und Co. und bei der UEFA verbleiben werden, während die Kommunen für die Infrastruktur und auch etwaige Schäden aufkommen müssen, ist ebenfalls keine Neuigkeit. Dass es tatsächlich noch möglich ist, die "Neue Kronenzeitung" an Dämlichkeit zu toppen und Nationalfähnchen als "Goodsie" beizulegen, die dann - mit allerhöchster Erlaubnis bzw. Amnestie - von den GTIs und vor den Espressos flaggen dürfen, nimmt die "gelernte ÖsterreicherIn" mit Grausen zur Kenntnis.

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Programmhinweis: Heute abend, 23 Uhr, ORF 2 - Operation Spring

AktuellHeute, am Sonntag um 23 h - wie seherInnenfreundlich für berufstätige Menschen! - zeigt der ORF nun doch endlich die berühmt - berüchtigte Dokumentation "Operation Spring" - die mittlerweile mit dem österr. Filmpreis ausgezeichnet wurde. Er handelt von einem der größten Polizei-, Justiz- und Medienskandale der Zweiten Republik.

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Über 5000 Menschen bei Menschenkette und linkem "Nein" zum EU-Vertrag

Am Samstag den 5.April beteiligten sich über 5000 Menschen an der von der Plattform VOLXABSTIMMUNG organisierten Demo und Menschenkette rund um das Parlamentsgebäude, darunter auch viele KPÖ- und etliche LOGO-AktivistInnen.

Der von 60 Organisationen veranstaltete Aktionstag hatte ein überwiegend fortschrittliches, linkes Gepräge- ein wichtiger politischer Erfolg, der den teil nehmenden Organisationen wahrlich nicht in den Schoß gefallen ist.

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WiderstandskämpferInnen: Verfolgt - vereinnahmt – verdrängt – vergessen ?

"DEKLARATION ÜBER ÖSTERREICH

Vom 19. bis zum 30. Oktober (1943) tagte in Moskau eine Konferenz der Au0enminister G. Hull - Vereinigte Staaten von Amerika, A. Eden - Großbritannien und W. M. Molotow - Sowjetunion. In völliger Einmütigkeit wurden die Maßnahmen besprochen, die ergriffen werden sollen, um den Krieg gegen Deutschland und seine Trabanten abzukürzen. [...]

Die Regierungen Großbritanniens, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika kamen darin überein, dass Österreich, das erste Land, das der Hitlerschen Aggression zum Opfer gefallen ist, von der deutschen Herrschaft befreit werden muss.[....]
Österreich wird jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass es für die Beteiligung am Kriege auf Seiten Hitlerdeutschlands die Verantwortung trägt, der es nicht entgehen kann, und dass bei der endgültigen Regelung unvermeidlich sein eigener Beitrag zu seiner Befreiung berücksichtigt werden wird."

Dieses als " Moskauer Deklaration" bekannte Schriftstück wurde entsprechend der politischen Position und Lage vielfach unterschiedlich interpretiert. Das offizielle Österreich berief sich immer wieder auf seine Opferrolle, während von den Aliierten während der Besatzungszeit auf Grund des letzten Absatzes der Beweis für die Existenz eines österreichischen Widerstandes eingefordert wurde. Ernst Hanisch meint dazu : " Aber insgesamt drückt die Deklaration den Doppelcharakter des Landes nach 1945 ganz gut aus : befreites und besetztes Land zu sein."

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12. März 1938: Hinter dem Faschismus stand das Kapital

Aktuell"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank." (Bertolt Brecht)

März 1938: Der Sumpf an der Macht. Jubelnde Massen auf dem Heldenplatz. Die ersten Züge rollen aus Österreich nach Dachau. Eichmann in Wien. Der gesamte Apparat, wohl geübt in der Anpassung an herrschende "Eliten" und durch den grünen Faschismus bereits vorbereitet, läuft über zu den neuen Herren, mit denen so manche in der Polizei, in der Justiz, im Heer so lange schon sympathisierten.

Hinter den Kulissen werden Aktien verschoben. Abs in Wien. Anschluss der Creditanstalt an die Deutsche Bank… Moment mal - Eichmann ist doch auch heute noch ein Begriff. Aber – Abs? Wer war Abs?

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Alles Gute zum 80er, Genosse Hrdlicka!

Heute feiert Alfred Hrdlicka seinen 80. Geburtstag. Er ist nicht nur ein bedeutender Künstler, sondern auch ein politischer Mensch und Genosse - 1999 war er Spitzenkandidat der KPÖ.
Hrdlicka studierte Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. 1964 erlangte er internationale Bekanntheit, als er gemeinsam mit Herbert Boeckl Österreich auf der 32. Biennale in Venedig vertrat. Die Unterdrückung, das künstlerische Nachzeichnen bedrückender Lebensverhältnisse, Macht und Ohnmacht in der Geschichte und in der Jetztzeit sind Themen seiner künstlerischen Arbeiten.. Der Künstler wurde zum überzeugten Marxisten, Sein künstlerischer kategorischer Imperativ war und ist es, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, verlassenes, verächtliches Wesen ist“ (Karl Marx). In seiner künstlerischen Stilistik hält Hrdlicka an der Figürlichkeit fest. Er arbeitet in seinen Skulpturen, Gemälden und Grafiken figurativ-expressiv und verzichtet bewusst auf jegliche Art ungegenständlicher Bildsprache.

Aus dem Anlass seines Geburtstages werden bis Ende des Jahres mehr als 20 Ausstellungen zu dem Künstler gezeigt - etwa eine große Retrospektive der Kunsthalle Würth in Deutschland, die ab 8. August in adaptierter Form im Wiener Künstlerhaus zu sehen sein wird. Ehrungen will Hrdlicka aus Prinzip nicht annehmen. Im Zusammenhang mit Alferd Hrdlickas 80. Geburtstag und dessen offizieller Würdigung, ist es recht interessant, sich an die Umstände rund um das von ihm geschaffene Denkmal am Albertinaplatz zurück zu erinnern.

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NR-Wahl 2017

Wohnen ist ein Menschenrecht

KPÖ-Videos auf YouTube

GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock

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Ein Anderes Europa

Europa umgestalten. Ein anderes Europa erkämpfen! Für ein demokratisches, soziales, anti-rassistisches und anti-militaristisches Europa! Gemeinsam mit unseren GenossInnen der Europäischen Linkspartei.

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