KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens
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FPÖ-Hetze: Illegale, die das Sozialsystem ausnutzen?

AntirassismusTagtäglich hetzt die FPÖ mit Halb- und Unwahrheiten gegen Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung oder auch Armut und Not sind. Kein Argument und keine Verdrehung der Wahrheit (was eigentlich als Lüge zu bezeichnen ist) wird dabei ausgelassen.

Kürzlich erklärte der FP-Zweit-Guru Gudenus: "Fakt ist, Wien verträgt keine zusätzlichen illegalen Zuwanderer in das heimische Sozialsystem mehr, ein sofortiger Aufnahmestopp ist das Gebot der Stunde, so Gudenus abschließend."

Dass ein Mensch, der sich illegal im Land aufhält, auch nie und nimmer Sozialleistungen beziehen kann (da keine Papiere, kein Wohnsitz, keine Möglichkeit legal zu arbeiten, ... vorhanden sind), ignoriert Gudenus.

Übrigens: Asylsuchende, die auf Ihre Anerkennung bzw. Ablehnung warten, haben - auch wenn FPÖ, ÖVP, Kronen-Zeitung und andere Boulevard-Medien dies immer wieder zwischen den Zeilen behaupten - keinen Zugang zum Sozialsystem und daher auch keinen Anspruch auf die bedarfsorientierte Mindestsicherung (bzw. die Sozialhilfe).

Zum Thema siehe auch

  • "Asylanten": Straches falsche Zahlen

  • FPÖ-Gemeinderäte, die sich Sozialleistungen erschleichen

  • Wiener SPÖ verrät die ‚Generation Hauptbahnhof‘

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    150.000 Menschen in Wien sagen: „Refugees welcome“

    Es war eine der größten Demonstrationen, die es je in Wien gegeben hat. Am 3.10.2015 wurde mehr als nur ein Zeichen gegen die rechte Hetze gesetzt, das war ein Fanal: Ihr habt mir euren miesen Methoden keine Chance. Nicht auf der Straße, und auch nicht bei den kommenden Wahlen.

    Vom Westbahnhof über die Mariahilferstraße zum Ring und dann bis zum Parlament ging die Route. Als die Spitze der Demonstration dort ankam, liefen die letzten am Westbahnhof gerade los. Wir waren viele, wir waren bunt und laut. Viele trugen selbst bemalte Schilder oder Sticker. Die AktivistInnen von Wien Anders gingen in einem Block im hinteren Teil der Demonstration mit, und waren als Ordner und Zähler der TeilnehmerInnen aktiv. Am Ende trafen wir uns neben dem Heldentor bei unserem Informations- und Teestand.
    Wien Anders Kandidatin El Awadalla, die den #Schienenersatzverkehr mitorganisiert hat, sprach bei der Auftaktkundgebung: „Fluchthilfe ist kein Verbrechen!“ Sie kündigte zudem an, dass nun ein Schiff organisiert wird, um Menschen im Mittelmeer zu retten. Insgesamt wurden auf den Kundgebungen viele Stimmen privater Initiativen laut, die sich für Geflüchtete einsetzen. Und ohne deren Engagement ihre Situation in Österreich wesentlich schlechter wäre. Denn die Politik will oder kann nicht für einen wirksamen Schutz sorgen und auch keine zivilen und menschenwürdigen Unterbringungen zur Verfügung stellen. Die Erstaufnahme in Traiskirchen ist immer noch in einem schlechten Zustand, und die Politik hat weiterhin taube Ohren.
    Für Wien fordert Wien Anders übrigens, dass leerstehende Häuser für Flüchtlinge geöffnet werden. Und wir werden noch lange an diesen Tag im Oktober zurückdenken, als den Tag, an dem die schweigende Mehrheit zum Ausdruck brachte, wie sie denkt und fühlt. Refugees welcome! Bring your families!

    *PS. Das Foto zeigt unsere Spitzenkandidatin Juliana Okropiridse mit dem Thüringer Abgeordneten der Linken Christian Schaft und Katja Maurer, die uns im Wahlkampf tatkräftig unterstützen. Wir bedanken uns bei ihnen für diese tolle Aktion – und beim nächsten Linken-Wahlkampf kommen wir dann rüber, ok?

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    Kriminalität: Wie die FPÖ Fakten ignoriert

    AntirassismusAm 22. Dezember mokierte sich der neue Klubobmann der Wiener FPÖ, Johann Gudenus, in einer Stellungnahme darüber, dass "Diebsbanden die Wiener Straßen unsicher" machen,während die Stadtregierung untätig bliebe. Die Zahl der Diebstähle in Wien habe sich sogar, so die Behauptung von Gudenus, "fast verdoppelt".

    Abgesehen davon, dass die Kriminalitätsbekämpfung noch immer Bundesangelegenheit ist und es nicht zum Aufgabenbereich von Michael Häupl gehört, Wohnungseinbrüche aufzuklären, ließ Herr Gudenus - wie bei der FPÖ üblich - natürlich unbeantwortet, woher er seine Zahlen eigentlich hat. Und ein Blick auf die Kriminalitätsentwicklung insgesamt interessiert FPÖ-Hetz-Poitiker bekanntlich schon gar nicht.

    Die offiziellen Zahlen des Innenministeriums, die nur bis Ende September reichen, zeigen jedenfalls ein anderes Bild als von Gudenus behauptet. In Wien ist - laut offizieller Statistik - ein Rückgang der Anzeigen um über 10 Prozent feststellbar.

    Österreichweit ging die Zahl der Einbrüche in Einfamilienhäuser um 40,9 Prozent zurück, die Zahl der Einbruchsdiebstähle in Wohnungen ging um 19 Prozent zurück. Es wurden um 51,9 Prozent weniger Kraftfahrzeuge gestohlen und die Zahl der Raubüberfälle auf Trafiken ging gar um 64 Prozent zurück. Und auch insgesamt gab es einen Rückgang der Anzeigen um fast 10 Prozent. Aber solche Fakten brauchen einen FP-Politiker ja nicht zu kümmern.

    Zum Thema siehe auch Die Lügen der FPÖ

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    Vassilakou bezeichnet Öffnung der Gemeindebauten als Nebenschauplatz

    Antirassismus Vor wenigen Tagen erklärte die grüne Vizebürgermeisterin auf die Frage , ob die fünfjährige Wartefrist für AusländerInnen im Gemeindebau fallen soll, der Tageszeitung "Die Presse": "Ja. Diese Grenze braucht es nicht." Dann kam in Person von Bürgermeister Häupl via "Kronen Zeitung" der Rüffel der SPÖ.

    In einem Interview mit Wien-Heute (siehe Video) erklärte Vassilakou dann gestern das Thema Öffnung der Gemeindebauten zum "Nebenschauplatz der Politik".

    KPÖ-Landessprecher Didi Zach: "Fakt ist, dass auch AusländerInnen Steuern und Abgaben zahlen und in den Wohnbauförderungstopf einzahlen, so wie dies Erwerbstätige mit Staatsbürgerschaft tun müssen. Fakt ist zugleich aber auch, dass der soziale Wohnbau, der ja jenen zur Verfügung stehen soll, die diesen benötigen, sehr vielen Nicht-StaatsbürgerInnen noch immer verschlossen ist bzw. sehr hohe Hürden existieren."

    Integration - worunter heute viele Assimilation verstehen - ist und darf, so Zach, "keine Einbahnstraße sein. Soll Integration gelingen, so braucht es vor allem und zuerst die Zuerkennung gleicher Rechte für alle Menschen. Wer auf die soziale und politische Gleichstellung aller in Österreich lebenden Menschen verzichtet, der wird den Rassismus, der sich natürlich auch aus Alltagskonflikten speist, nicht zurückdrängen können - da werden alle professionellen Mediatoren dieser Welt und noch mehr Sprachkurse, die Vassilakou einfordert, nichts dran ändern."

    Zum Thema siehe auch 10 antirassistische Forderungen an die neue rot-grüne Regierungskoalition in Wien

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    Kein Mensch ist illegal

    AntirassismusAm Donnerstag, den 29. April 2010, fand während eines Traings des antirassistischen Fussballvereins FC Sans Papiers („Ohne Papiere“) auf der Marswiese, eine Razzia mit einem riesigen Polizeiaufgebot statt. Nach der Einvernahme wurden 14 Spieler wieder freigelassen, 1 Spieler und der Trainer wurden in Schubhaft genommen. Aufgrund seiner sexuellen Orientierung könnte dem Trainer bei einer Abschiebung nach Nigeria die Todesstrafe drohen. Der 21-jährige Spieler ist seit seinem 15. Lebensjahr in Österreich. Ihnen wurde eine Abschiebung noch in der selben Nacht angedroht.
    Daraufhin wurde vor dem Polizeianhaltezentrum am Hernalser Gürtel schnell eine Soli-Kundgebung organisiert, an der zwischen 300 und 400 Menschen teilnahmen. Als einer der Festgenommenen in einem Kastenwagen der Polizei erkannt wurde, wurde das Fahrzeug für ca. 2 Stunden blockiert. Die Polizei prügelte schließlich den Wagen frei und nahm 42 Menschen vorübergehend fest. Die Betroffenen wurden nicht abgeschoben, sondern ins PAZ Rossauer Lände überstellt.

    Es fand am nächsten Tag, den 30.April 2010 eine weitere Soli-Kundgebung vor dem Gefängnis statt. Am 1. Mai um 13:00 sollte es zu einer Solidemo beim Marcus-Omofuma-Denkmal kommen. Ca. 200 Menschen versammelten sich vor Ort und wurden von der Polizei gekesselt. Klar war der Wille erkennbar, jede politische Meinungsäußerung zu unterbinden. Hier gab es keine Festnahmen. Als jedoch einige Menschen per U-Bahn zur Rossauer Lände fuhren, und sich dort durch Rufe und Transparente bemerkbar machten, zog ein großes Polizeiaufgebot auf und 7 Menschen wurden zur Identitätsfeststellung vorübergehend festgenommen.
    Währenddessen sitzen die Fussballspieler gemeinsam mit mehr als 20 anderen Menschen, die ebenfalls nach Nigeria abgeschoben werden sollen, weiter in Schubhaft. Laut Information des Vereins Ute Bock werden diese seit 2 Wochen widerrechtlich gefangengehalten.

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    Weiblich? Schlecht! Migrationshintergrund? Schlechter! Weiblich mit Migrationshintergrund? Am schlechtesten!

    Immer noch verdienen Frauen in Österreich um satte 20 Prozent weniger als Männer , unabhängig davon,ob sie nun Hilfsdienste oder führende Tätigkeiten ausüben. Nur in vier der 27 EU-Länder ist diese Kluft noch größer.(EU-Durchschnitt 15% Unterschied) Noch deutlicher ist die Differenz allerdings, wenn man den öffentlichen Dienst wegrechnet: Angestellte und Arbeiterinnen verdienen in der Privatwirtschaft um ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen.
    Einer der Gründe für den Einkommensunterschied ist die Tatsache, dass drei Viertel der atypischen und 70 Prozent der geringfügigen Beschäftigungen von Frauen ausgeübt und dementsprechend schlecht bezahlt werden. 42 Prozent der berufstätigen Frauen sind nicht vollzeitbeschäftigt.
    Doch diese himmelschreiende Ungerechtigkeit kann noch „getoppt“ werden – dann nämlich, wenn die Frau auch noch Migrationshintergrund hat, werden dem Durchschnittslohn weitere 229 Euro abgezogen.

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    Eine nette adrette Demo gegen ein unmenschliches Gesetz

    Antirassismus- oder doch eine "?Wahlveranstaltung der Grünen?" fand am Dienstag, dem 9. Oktober 2007 zwischen Minoritenplatz und Herrengasse statt.
    So positiv die Thematisierung des unsäglichen Fremdenrechtsgesetzes durch die aktuellen innenpolitischen Debatten auch ist: Es blieben viele Fragen offen. Meiner Meinung nach reicht es nämlich keineswegs, in Anlassfällen um Ausnahmeregelungen zu kämpfen - obwohl natürlich JEDES einzelne Schicksal wichtig ist - sondern vielmehr: das "Fremdengesetzpaket"von 2005 muss fallen! Her mit einem generellen Abschiebestopp - Menschenrechte haben absolute Priorität!

    Natürlich geht es aber auch darum, Druck gegen den rassistischen Mainstream zu entwickeln. Mitglieder der KPÖ und etliche LOGO- Mitglieder beteiligten sich deshalb an der Demonstration.

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    Ankündigung: Wochenend-Seminar: Rassismus 13.-14. Oktober 2007, Cafe 7Stern

    AntirassismusIm Rahmen des Halbjahresschwerpunkt Antirassismus organisiert die KPÖ-Wien gemeinsam mit transform.or.at ein Seminar zum Thema "Rassismus", in dem wir uns die theoretischen Grundlagen für unsere antirassistischen Aktvitäten erarbeiten wollen.

    Das Seminar wird von Wulf D. Hund geleit. Er ist Professor für Soziologie am Department für Wirtschaft und Politik der Universität Hamburg, Rassismusforscher und Author zahlreicher Bücher zum Thema.

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    Mittwoch 21.3.2007: Demo zum Tod von Seibane Wague

    Am 15.7.2003 kam Seibane Wague bei einer gewaltsamen Amtshandlung, an der 10 Einsatzkräfte beteiligt waren, ums Leben. Am 15.3.2007 wurde in 2.Instanz das empörend milde Urteil gegen die Einsatzkräfte bestätigt und teilweise noch weiter abgeschwächt.

    Rund 200 Menschen waren am 21. März gekommen, um gegen rassistisches Verhalten bei Polizei und Justiz zu demonstrieren.

    Mit dabei waren auch AktivistInnen der KPÖ-Wien. Die Route führte vom Innenministerium in der Herrengasse zum Stephansplatz und von dort über die Wollzeile zum Stadtpark, wo 2003 Seibane Wague im Rahmen einer polizeilichen Amtshandlung zu Tode gebracht wurde. In den Reden wurde aber auch anderer Opfer von Polizeieinsätzen gedacht - erinnert wurde u.a. an Richard Ibekwe und Binali Ilter.

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    Aufregung um Kritik an der verstorbenen Innenministerin Liese Prokop

    AntirassismusEin Todesfall, besonders ein unerwarteter, ist immer tragisch. Allen Angehörigen und Freunden sei hier ein ehrliches Beileid ausgesprochen. Aber der tragische Tod von Lise Prokop darf nicht dazu missbraucht werden, um Kritik an ihrer öffentlichen Funktion als Innenministerin zu unterdrücken. Wobei diese Kritik ohnehin nicht ihr persönlich gilt, sondern zu einem großen Teil der gesamten Rechts-Rechtsauß0en Regierungskoalition angelastet werden muss. Im Falle des, vermutlich menschenrechtswidrigen Asyl- und Fremdenpolizeigesetzes, das unter ihrer Amtsführung als Innenministerin unterzeichnet wurde, muss zusätzlich auch der SPÖ angelastet werden,dass sie dieses Gesetz mitbeschlossen hat.

    Die von Michael Genner (Asyl in Not) vorgebrachte Kritik an der Innenministerin ist meiner Ansicht nach überzogen. Bezeichnend ist aber, dass in den Medien gleich auch die jedenfalls sehr berechtige Kritik von SOS-Mitmensch und die differenzierte Kritik der HOSI mit in einen Topf geworfen werden.

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    Mittwoch, 29.11: Spontankundgebung vor dem Sozialministerium - gegen die Streichung des Kindergeldes für Migrantinnen.

    AntirassismusMittwoch, 29.11.2006: 1. Spontankundgebung vor dem Ministerium von Ursula Haubner, Stubenring 1, 1010 Wien

    Treffpunkt 16.30 Uhr vor dem eine Ministerium: denn es wird aufgrund der Aktivitäten des Ministeriums diversen migrantischen Frauen (auch jenen, die teilweise schon seit 17 Jahren in Österreich leben) die Familienbeihilfe und das Kinderbetreuungsgeld nicht ausbezahlt, bevor nicht die (neugeborenen) Kinder im Herkunftsland einen Pass beantragt haben und vorweisen können.

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    7. Oktober: Dritter internationaler MigrationsAktionstag: Sprengt das Fremdenrechtspaket! Bleiberecht für alle!

    AntirassismusAm 7. Oktober finden europaweite und international Aktionen gegen Grenzen, Schubhaft und Rassismus statt. In Österreich:
    7.10.2006, 13:00 Kärntnerstraße Ecke Maysedergasse
    Sprengt das Fremdenrechtspaket! Bleiberecht für alle!

    Kunstaktion im öffentlichen Raum von: Ehe ohne Grenzen, IG Bildende Kunst, VBKÖ - Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs. (Aufruf siehe unten).

    Danach eine Demo:
    14:30 Uhr vor dem Schubhaftgefängnis, 1080 Wien, Hernalser Gürtel 8-12

    In diesem Zusammenhang sei auch auf die Aktion der GUE und der Europäischen Linkspartei (EL) verwiesen, die europawei für die Abschaffung der Schubhaft eintritt und die, wie die KPÖ, die Abschaffung der Grenzen um Europa fordert: www.keine-festung-europa.eu.

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    Gitterwochen statt Flitterwochen? Demo gegen Schubhaft: Samstag 23.9.

    AntirassismusAufruf zur Kundgebung:
    Samstag 23.9.2006 ab 12h Schubhaftgefängnis Hernalser Gürtel 8-12, 1080 Wien

    In den letzten Tagen wurden vermehrt Ehemänner von Österreicherinnen, die aus sogenannten Drittstaaten stammen, in Schubhaft genommen. Gitterwochen statt Flitterwochen scheint das neue Motte der österreichischen Fremdenpolizei zu sein. Die Schubhaft wird mit allen Tricks auch in nicht rechtskräftigen Verfahren verhängt. Hohe Schubhaftzahlen und Abschiebungen scheinen das Gebot der Stunde in der Endphase des Wahlkampfes zu sein. Frau Innenministeirn schämen Sie sich nicht für diese Politik?

    Wir finden das skandalös und zeigen am Samsag, dem 23.09.06 um 12.00 unsere Solidarität.

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    No Fortress Europe - Um Europa keine Mauer - Kampange der GUE und der Europäischen Linkspartei

    No Fortress Europe www.no-fortress-europe.eu bzw: www.keine-festung-europa.eu ist eine Kampange der GUE/NGL (die EU-Parlamentsfraktion der die Europäische Linkspartei) gegen die zunehmend restriktiver werdende Asylpolitik der EU. Die Kampagne Fordert die Schliessung aller Schubgefängnisse und Anhaltelager für MigrantInnen. Du kannst die Petition online Unterzeichnen. Kein Mensch ist Illegal! Um Europa keine Mauer!

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    Schubgefängnis zerlegt - 59 AktivistInnen verhaftet

    Anlässlich einer No-Border Karawane wurde am 24. Juli 2006 in Barcelona ein in Bau befindliches Schubgefängnis besetzt. Die AktivistInnen begannen dann, das Gebäude feinsäuberlich zu demontieren. Schubgefängnisse dienen dazu, Menschen zu inhaftieren, die sich keinerlei Verbrechens schuldig gemacht haben. Sie sind ein Schandfleck unserer so genannten Zivilisation. Die Polizei von Barcelona stürmte das Gebäude mit brutaler Gewalt und nahm 59 AktivistInnen fest. Wir fordern die sofortige Freilassung!
    Update 28.6.: Die AktivistInnen wurden inzwischen wieder freigelassen. Unklar ist noch ob es zu Anklagen kommt.

    Siehe auch:

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    KPÖ bietet Listenplatz für SP Menschenrechtssprecher

    Antirassismus"Menschenrechtsfragen sind in der SPÖ nicht wichtig." wird der SP Menschenrechtssprecher Walter Posch zitiert. Er sieht eine "Anbiederung an Frau Minister Prokop und die ÖVP" und einen zum Teil "offen rassistischt geführten Diskurs" in der SP. Die SP will den Kritiker nicht mehr aufstellen. Die KPÖ hat ihm jetzt einen Listenplatz auf der offenen KPÖ Liste angeboten.

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    SP Menschenrechtssprecher erhebt schwere Vorwürfe gegen seine Partei

    AntirassismusWie der ORF berichtet: Der SPÖ Menschenrechtssprecher Walter Posch bestätigt unsere Kritik an der Politik der SP Asylpolitik. Die "SPÖ schielt populistisch auf Präsenz" so der Posch. In der Diskussion um einen EU-Beitritt der Türkei sieht er die Diskussion in der SP als "offen rassistisch". In einem Standart Interview spricht er von einer "Anbiederung an Frau Minister Prokop". Laut Posch sind "Menschenrechtsfragen sind in der SPÖ nicht wichtig".. Posch war lange Jahre Nationalratsabgeordneter der SP soll aber in der nächsten Periode nicht mehr aufgestellt werden. Offensichtlich sollen hier Kritiker abserviert werden...

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    Grüne Punkte

    Wie tief muss man sinken damit man im rassistischen, und von kleinformatigen Hetzblättern dominierten Österreich Wahlen gewinnen kann? Die SP, mit ihrer Zustimmung zum menschenrechtswidrigen Asyl- und Fremdenpolizeigesetzt hat hier schon mal eine kaum zu unterbietende Vorgabe aufgelegt. Aber inzwischen haben sich anscheinend die PolitistrategInnen auch in der grünen Parteizentrale zusammengesetzt um den Einfluß von Krone & Co auf die österreichische Seele auszuloten. Was dabei herausgekommen ist, ist an Populismus wirklich kaum noch zu überbieten.

    Ein Punktesystem muss her, mit dem die guten MigrantInnen ins Töpfchen und die schlechten ins Kröpfchen kommen. So jedenfalls stellen sich die Grünen das vor. Bewertet werden sollen, laut dem grünen Chef Van der Bellen unter anderem "Ausbildung generell bzw. in Mangelberufen, Sprachkenntnisse, Vorliegen eines Arbeitsvertrages, Arbeitserfahrung und ob bereits Verwandte in Österreich sind". Wer also auf Kosten von anderen Ländern gut ausgebildet worden ist, der darf zu uns, aber wer arm, alt und krank ist soll lieber daheim im Elend sterben? Ober wie sollen wir das verstehen?

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    SPÖVPBZFPÖ verantwortlich für die Kriminialisierung von MenschenrechtsaktivistInnen

    AntirassismusDie katastrophalen Folgen des, von SPÖVPBZFPÖ beschlossennen, neuen Fremdenpolizeigesetzes zeigen sich immer deutlicher:
    Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat gegen Michael Genner (asyl in not) Vorerhebungen wegen § 282 Strafgesetzbuch (Aufforderung zu mit Strafe bedrohten Handlungen) eingeleitet:
    "Wer in einem Druckwerk, im Rundfunk oder sonst auf eine Weise, daß es einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wird, zu einer mit Strafe bedrohten Handlung auffordert, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.“

    Genner hat im Februar 2006 auf einer Veranstaltung in Innsbruck einen Vortrag zum neuen Asyl- und Fremdenrecht gehalten und dazu aufgerufen, Schutzräume für Verfolgte zu schaffen, um deren Abschiebung zu verhindern.

    Wir schließen uns der Argumentation von Michael Genner an und denken, dass es im Sinne des Notwehrrechtes legitim ist, Flüchtlinge vor dem menschenrechtswidrigen Asylgesetz zu schützen. Diese skandalöse Gesetzt bedroht viele Hilfsorganisationen wie SOS-Mitmensch oder die Aktivitäten von Ute Bock. Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

    Mehr dazu auf asyl in not

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    Antirassistischer Osterspaziergang

    AntirassismusRundgang mit Stationenlesung an sechs Schauplätzen in Wien, an denen Menschen in Gewahrsam von Polizei und Justiz umgebracht wurden:
    Montag, 17. 4. 2006, Beginn 14:00 Uhr

    Stationenlesung an Originalschauplätzen zu Tode Gebrachter. Spontane Redebeiträge erwünscht zu den Themen: Polizeigewalt, institutionelle Rassismen, Migration, Friede; auch Wunschbriefe an den Osterhasen "Wie's denn wär', wenn die Polizei anders wäre".

    mehr dazu auf no-racism.net

    KPÖ-Videos auf YouTube

    Ein Anderes Europa

    Europa umgestalten. Ein anderes Europa erkämpfen! Für ein demokratisches, soziales, anti-rassistisches und anti-militaristisches Europa! Gemeinsam mit unseren GenossInnen der Europäischen Linkspartei.

    europaeische linkspartei

    Impressum

    Die KPÖ Wien-West ist eine Grundorganisation der KPÖ Wien. Siehe auch Linke Köpfe


    Online-Nachricht
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