KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens
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Weil Bildung keine Ware ist!

KPÖ hilft nach.

Johanna und Michael von der KPÖ WienWest stellen ihr Wissen kostenlos zur Verfügung in den elementaren Kulturtechniken für lernwillige Erwachsene und Kinder.

Sich in der deutschen Sprache zurechtzufinden beim Lesen und Schreiben, gelesene Inhalte zu verstehen und sich schriftlich für die Schule und bei Behörden und Firmenbewerbungen auszudrücken, das ist wichtig und kann man erlernen. Johanna und Michael unterstützen sie dabei.

Wissen und Fertigkeiten beim Rechnen und in der Mathematik werden voraussichtlich ab März angeboten.

Es gibt Einzelunterricht und Anmeldungen sind jederzeit möglich telefonisch unter 0676 6969003 und per Mail unter nachhilfe@kpoe.at.

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Einstiegsseminar

Bildung Am vergangenem Wochenende haben sich 27 Genossinnen und Genossen zu einem Einstiegsseminar auf der Sofienalpe eingefunden.

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LehrerInnen - Solidarität mit StudentInnen:

Bildung Freier Hochschulzugang und keine Zweiklassen-Unis mit SchmalspurAUSbildung (Bachelor) für viele und Universitätsbildung (Master) für eine Minderheit .
Utl. ÖLI-UG Österreichische LehrerInnen Initiativen fordern von Wissenschaftsminister und Bildungsministerin klare Aussagen: Master-Studien für alle LehrerInnen ? Her mit der Bildungsmilliarde
Die LehrerInnenausbildung soll gem. Regierungsprogramm 2010 neu geregelt werden. Wissenschaftsminister Hahn und Bildungsministerin Schmied sind zwar für eine Universitätsausbildung aller LehrerInnen, vermeiden aber jede Festlegung, ob sie Master-Studien für alle oder einen billigen Bachelor-Abschluss für Volks- und HauptschullehrerInnen (wie bisher) anstreben, Master auch in Zukunft nur für AHS- und BMHS-LehrerInnen. Das ständestaatliche Zweiklassensystem der LehrerInnen-Ausbildung und -Bezahlung würde damit fortgesetzt, das Zweiklassensystem des Nebeneinander von Hauptschule und gymnasialer Unterstufe nicht überwunden, sondern verfestigt. Bildungsbarrieren im Schulsystem verhindern den freien Hochschulzugang aller ebenso wie finanzielle Zugangsbarrieren.

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Solidarität mit den Studierenden!

BildungDie Proteste und Kampfmaßnahmen der Studierenden sind ermutigend. Sie zeigen, dass die Versuche der Mächtigen, die Krise für das Schüren von Angst und Anpassung zu instrumentalisieren, nicht aufgehen müssen. Wir können auch mit Solidarität und Widerständigkeit reagieren, wir können damit die Grundlagen für eine demokratische Wende legen, die aus der neoliberalen Sackgasse herausführt. LOGO Ottakring solidarisiert sich mit den kämpfenden Studierenden und wird alles in ihrer Macht stehende tun, um diese Kämpfe zu unterstützen. Die Forderungen der Studierenden nach einer besseren materiellen Ausstattung der Universitäten und nach Aufhebung der zunehmenden Selektion im Bildungsbereich, sind sowohl in ihrem eigenen Interesse als auch im Interesse der großen Mehrheit der Bevölkerung sinnvoll und vernünftig. Und sie treffen den Kern herrschender Hochschulpolitik.

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Ist DAS die neue Schule, Frau Schmied?

BildungAm Montag sind die Budgetverhandlungen zum Kapitel Bildung gescheitert, das Bildungsbudget wird nicht dem Bedarf und den Reformnotwendigkeiten entsprechend erhöht, stattdessen will hat sich die Regierung überfallsartig (?) auf eine Erhöhung der Lehrverpflichtung der LehrerInnen geeinigt.
Damit ist die motwendige Finanzierung der für kleinere Klassen, Integrations- und Fördermaßnahmen, Klassenvorstandsstunde, Freifächer-Übungen und das pädagogische Konzept der neuen Mittelschule ausgeblieben.

Statt ihren Rücktritt anzubieten, versucht Ministerin Schmied über eine Erhöhung der LehrerInnenarbeitszeit ihre Reformansätze zu retten und wenigstens personell zu bedecken.

Während Banken Milliarden Rettungspakete bekommen, Auto-Verschrottprämien erfunden werden und Vermögenssteuern abgeschafft bleiben und Spekulations- und Gewinnsteuern ausbleiben, sollen LehrerInnen und ihre SchülerInnen notwendige Opfer bringen.

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Zum Welttag der LehrerInnen:"Brot statt Rosen"

Gestern war der "Welttag der LehrerInnen".Schön ist es zu wissen, dass überall auf der Welt KollegInnen damit beschäftigt sind, Kinder und Jugendliche in den Kulturtechniken zu unterrichten, sie motivieren, sich Bildung anzueignen und sie zu ermächtigen, sich in ihrer lebensqwelt zurecht zu finden.
PliltikerInnen (in Österreich war es Noch-BM Schmied) fanden mehr oder weniger salbungsvolle Worte, um den LehrerInnen für ihre Arbeit zu danken. Dabei darf aber nicht vergessen werden: Durch die Versäumnisse der Politik, vor allem durch die Blockade-Technik der ÖVP sind erst viele Probleme der Schule virulent geworden- und daher fordern wir "Brot" - echte Reformen und Verbesserungen - statt "Rosen" - wieder nur schöner Worte. Bildung kostet - und ein reicher Staat wie Österreich muss sich die beste Bildung leisten können.
In der Folge lesen Sie ein Schreiben des ÖLI-UG, dessen Forderungen wir uns vollinhaltlich anschließen.

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Presseaussendung der Unabhängigen GewerkschafterInnen in den LehrerInnengewerkschaften:

Bildung*Unabhängige GewerkschafterInnen in den LehrerInnengewerkschaften zur Personalhoheit von Schul(leiterInn)en:

ÖLI-UG für eine Schulkultur der Wertschätzung von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen!*

Unterstützung und Solidarität statt Kündigungsdrohung und Durchfallen - Stärkung der Schulen ist mehr als Personalhoheit von SchulleiterInnen

Ø für *Stärkung der Schulen* durch Einsparung von Zweigleisigkeiten in der Schulverwaltung und Verlagerung der Mittel an die einzelnen Schulstandorte

Ø statt Allmacht von DirektorInnen: Verankerung der *Mitbestimmung der LehrerInnen und ihrer Personalvertretung* *in Personalfragen ihrer Schule*

Ø *Mitspracherechte für die Schulgemeinschaft* von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen

Die ÖLI-UG fordert die gemeinsame Universitätsausbildung aller LehrerInnen (Master-Abschluss), kleine Klassen, Individualisierung und Freud am Lernen = mehr LehrerInnen für jede Schule, Beschleunigung des vom BMUKK angekündigten Schulbauprogramms (Schule als Lebensraum, Ganztagsschulen ...) und Beschleunigung der tatsächlichen Verringerung der SchülerInnenzahl pro Klasse durch entsprechende Erhöhung des Bildungsbudgets der Bundesregierung ab 2009.

Bildung braucht Zeit und Raum für gemeinsames Lernen und Er-Leben.

Bildung kostet. Österreich ist ein reiches Land.

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„Schuleinigung“ – ein fauler Kompromiss/oder: Wie es die ÖVP auch 2007 schafft, jeglichen Fortschritt zu blockieren

Die Koalition ist „Der Triumph des Mittelmaßes über den Sachverstand.“ sagte schon der deutsche Publizist Manfred Grau. Doch die koalitionäre Einigung in der Gesamtschulfrage ist nicht einmal Mittelmaß: Sie ist inferior, verlogen und hinterwäldlerisch.

Statt großer Reform des Schulwesens gibt es nun eine Placebo - Mogelpackung: Schulversuche für die "Neue Mittelschule"- durchgesetzt von der SPÖ -, aber diese sollen nur dort stattfinden, wo sich zwei Drittel der Eltern und der Lehrer in einer Abstimmung dafür aussprechen. Interessant, dass die ÖVP immer dort ein vorgeschobenes Interesse an Mitbestimmung zeigt, wo sie aller Voraussicht nach „demokratisch“ die Nase vorne zu haben meint. Im Klartext: Die ÖVP - dominierte AHS -LehrerInnen - Gewerkschaft kann die Schulversuche so gut wie überall kippen lassen.

Auch das Prinzip der sogenannten Wahlfreiheit, nach dem es im jeweiligen Bezirk neben dem Schulversuch weiterhin Hauptschule und AHS geben muss und somit in manchen Fällen nur Modellklassen möglich sind, widerspricht nicht nur dem ursprünglichen Vorhaben der SPÖ, der europäischen Praxis und den Erkenntnissen der Erziehungs- und UnterrichtswissenschaftlerInnen..sondern vor allem den Prinzipien der Gerechtigkeit und der Chancengleichheit.

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Schulreform: Zurück an den Start!

"Wir wollen die Schule weiterentwickeln", schon dieser erste Satz in der "Punktation zur Schulreform" der ÖVP, stimmt InsiderInnen der österreichischen „Schulszene“ angesichts der Erfahrungen der letzten 87 (sic!) Jahre bedenklich. Ernst gemeint war er natürlich wieder nicht, denn am Wochenende verkündete Wissenschaftsminister Johannes Hahn über die Medien, dass er das letzte, die Modellversuche für die "Neue Mittelschule" rettende Gespräch am Sonntag nicht wahrzunehmen gedenke – da ein Erfolg nicht zu erwarten sei. Die Bundes-ÖVP hat mit ihrer Gesprächsverweigerung am 28.10.2007 somit erneut dokumentiert, dass sie sozial-, bildungs- und auch wirtschaftspolitisch notwendige Schulreformen mit allen Mitteln verhindern will.

Hingegen wird eine Forderung erhoben, die im Widerspruch zur Praxis der europäischen Schulentwicklung, sogar im Widerspruch zu den Perspektiven der Industriellenvereinigung und der Sozialpartner und erst recht im Widerspruch zu den Reformplänen von Bildungsministerin Schmied steht: Die ÖVP fordert "die Stärkung der Hauptschule als berufsbildende und lehrberufsausbildende Mittelstufe ..." Während die meisten europäischen Länder danach trachten, allen ihren SchülerInnen bis zum Ende der Schulpflicht einen möglichst hohen gemeinsamen Sockel von "polyvalenter" Allgemeinbildung zu verschaffen, auf dem weiterführende allgemeinbildende oder berufsbildende Bildungswege aufbauen, soll es in Österreich "Lehrberufsausbildung" ab dem 10. Lebensjahr geben und die Unterschiede zwischen Hauptschule und AHS- Unterstufe sollen vergrößert werden.

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Reizthema Gesamtschule

Elitenbildung und soziale Exklusion oder "Zertrümmerung der Grundrechte von Lehrern, Eltern und Schülern"?

Mit Dienststellenversammlungen am 4. und 5. Oktober machen die AHS- LehrergewerkschafterInnen der ÖVP und SPÖ gegen die Neue Mittelschule mobil. Sie wettern gegen die Pläne von Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ), die die Neue Mittelschule in Modellregionen erproben will. Derzeit ist die Reform des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) in Begutachtung, was die rechtliche Basis dafür bilden soll.

Doch nicht alle LehrerInnen - auch nicht alle AHS - LehrerInnen - stehen hinter diesen Protesten, die inhaltlich auf die ÖVP-Vorstellung der Elitenbildung unter sozialer Exklusion abzielen.

In Wahrheit wurden alle diese Stellungnahmen gegen die Stimmen der Unabhängigen GewerkschafterInnen/ÖLI-UG beschlossen worden, die immerhin zweitstärkste Fraktion im Zentralausschuss der AHS-LehrerInnen ist. Das Angebot der ÖLI-UG, zum Informationsmaterial für die Schulen beizutragen, wurde zurückgewiesen, weil es nicht ins Protestkonzept der FCG/ÖÖPU/ÖAAB gepasst hat.

Auch GewerkschafterInnen der PflichtschullehrerInnen distanzieren sich vom AHS-Protest:"Die ÖVP ruft und die AHS-Gewerkschaft rennt! Diese Vorgangsweise ist einer emanzipierten Gewerkschaft unwürdig", meint Herbert Modritzky, Vorsitzender der FSG in der Pflichtschullehrergewerkschaft, "noch dazu sind die im Elternbrief vorgebrachten Argumente gegen die Schulreform manipulativ irreführend ("Kinder als Versuchskaninchen") und Angst schürend ("Abschaffung der AHS, Entmündigung von Eltern und LehrerInnen").

Der Eindruck, der durch einen Großteil der Berichterstattung erzeugt wird, nämlich, l dass "die Lehrer (sic!- typische ÖVP-Diktion, die den weiblichen Teil des Lehrpersonals offensichtlich nicht wahr nimmt))" unisono gegen die Neue Mittelschule protestieren, ist schlichtweg falsch.

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Zur Krise der Unterstufe:(Wider)Sprüche, Brüche, Ideenküche

PolitikerInnen und (teils selbsternannte) ExpertInnen überbieten sich derzeit in einem „Ideenwettbewerb“ zum Thema Schule. Besonders zeichnete sich in den letzten Wochen die ÖVP aus. Wollte sie plötzlich wieder eine Aufnahmeprüfung für die AHS (Danke, mindestens 30 Felder zurück!), so ging es am nächsten Tag gar um „Bildungsstandards für 3jährige“ – Bildungssprecherin Brinek bezeichnete beide Vorschläge später als „Missverständnisse“. Trotz aller Schaumschlägerei bleibt jedoch eine Tatsache bestehen: die massive Krise der Unterstufe (Schule der 10-14jährigen), an der zu einem nicht geringen Maß eben die ÖVP und ihre Klientel Schuld tragen.

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8 Tatsachen und Thesen zum Thema Gesamtschule

In den letzten Wochen wurde erbittert und teilweise sehr unsachlich über das Thema Gesamtschule diskutiert. Nicht immer entsprachen alle Argumente den Tatsachen – nicht immer waren alle Thesen dazu schlüssig.

Höchste Zeit, sich einmal genauer mit dem Thema zu beschäftigen:

Zunächst einmal:
Was ist eigentlich Gesamtschule?

Gesamtschule bedeutet den Verzicht auf differenzierende Schultypen – insbesondere auf der Mittelstufe (10-14jährige SchülerInnen) - wie etwa in Österreich Hauptschule und AHS -Unterstufe.

Derzeit existieren in Österreich folgende Schultypen: HS, IHS und IGS, AHS und BHS, BMS und KMS,PTS, IBS und HAS, BORG, HAK und HTL, PH und FH etc. (Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)

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Eine Bankerin als Bildungsministerin?

BildungClaudia Schmied, Bankvorstand der Kommunalkredit Austria AG, wird das Bildungsministerium (ohne Wissenschaft), dafür mit Kunstagenden, um die sich ein Staatssekretär kümmern wird, übernehmen.

Sie ist noch niemals als Bildungsexpertin in Erscheinung getreten. obwohl sie an der Wirtschaftsuniversität eine Vorlesung über die "Literatur in der Wirtschaft" hielt und hat zum Thema Bildung nicht publiziert.Auch ihre politische Erfahrung hält sich mit 2 Jahren BeraterInnentätigkeit im Team von Ex-Finanzminister Edlinger eher in Grenzen.

Nun muss man/frau sich fragen: Was muss ein/e MinisterIn eigentlich wirklich können? Geht es in erster Linie um Fachkenntnis? (Wohl nicht.) Um politische Visionen? (In diesem Fall ist eine Bankerin als Bildungsministerin sicherlich das falsche Signal.) Ist Pragmatismus in der Administration der ausschlaggebende Faktor? Oder muss man/frau schlicht und einfach Gusenbauer in der Schule oder in der SJ gekannt haben?

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So genannte "BummelstudentInnen" und die gebrochenen Wahlversprechen der SPÖ

BildungGegen so genannte "Bummelstudenten" will sich die SPÖ stark machen. Die sollen, wenn es nach SP-Chef Gusenbauer geht "voll zahlen". Ein Beispiel mehr, wie sehr sich die SP zu einer kronenzeitungkompatiblen PopulistInnenpartei entwickelt hat. StudentInnen, die keine reichen Eltern haben und neben dem Studium arbeiten oder Kinder erziehen wollen oder müssen und daher nur nebenbei studieren können oder wollen, als "Bummelstudenten" zu diffamieren, ist wohl das letzte. Ein/e StudentIn, der/die nur halb so schnell studiert wie andere, verursacht nicht mehr oder nicht weniger Kosten. Solange jemand/jefrau nicht im Hörsaal sitzt, sondern am Arbeitsplatz, solange jemand/jefrau keine Übungen besucht, sondern sich der Kindererziehung widmet, etc.. verursacht er/sie gar keine Kosten auf der Uni. Es ist daher auch nicht einzusehen, warum diese StudentInnen benachteiligt werden sollen. Außer die SP hat vor, auf den Leserbriefseiten kleinformatiger Hetzblätter zu punkten..

meint euer

Franz Schäfer (mond).

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Elisabeth Gehrer war eine ausgezeichnete Unterrichtsministerin

BildungAls Gehrer diese Woche ihren Rücktritt erklärte, ging ein Aufatmen durch das Land - ENDLICH, ENDLICH, nach 11 Jahren hat diese rückständige, erzkonservative und unpopuläre Politikerin das Handtuch geworfen.

Ich behaupte dennoch: Elisabeth Gehrer war eine ausgezeichnete Politikerin.Sie hat die Interessen ihrer Partei hervorragend vertreten.

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Haben SP und Grüne Alternativen zur Gehrerschen Bildungsmisere?

BildungGute Bildung wurde, vor allem unter Schwarz-Blau, zunehmend eine teure Angelegenheit. Schulen und Universitäten werden kaputt gespart und sind dank Studiengebühren nur mehr für wenige leistbar. Das Studium wird zunehmen verschult oder durch spezialisierte Fachhochschulen ersetzt, denn die kapitalistische Wirtschaft will keine kritisch denkenden Menschen, sondern brav hackelnde Fachidioten. Universelle Bildung wird nur noch für die zugänglich die, die es sich leisten können - von denen wird dann ohnehin kaum jemand (jefrau) auf die Idee kommen, das System in Frage zu stellen. Haben SP und Grüne dazu Alternativen? Momentan treten die Grünen zwar für eine Abschaffung der Studiengebühren auf, von Van der Bellen hat man aber öfters auch schon gehört, dass dies für ihn keine Koalitionsbedingung sei. Im Juni 2005 sagte er in einem Interview: "Man könne sich nach der Wahl nicht einfach hinsetzen und sagen, das machen wir alles rückgängig". Da müsse man sehr vorsichtig sein. Die Leute haben sich inzwischen auf etwas Neues eingestellt".

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Die neoliberale Indoktrination an Österreichs Schulen geht weiter

BildungSchon vor einem Jahr berichtete die KPÖ über die neoliberale Indoktrination in den öffentlichen Schulen. Die, im Zeitaler des Internets völlig obsolente Medienkonzerne wollen ihre Profite sichern in dem sie so genannte "geistige Eigentumsrechte" laufend verschärfen. Zusätzliche sollen die Kinder in diese Richtung Indoktriniert werden. Neben den Musikkonzernen wird die Aktion "Ideen sind etwas wert" nun auch von der Filmindustrie unterstützt. Kann eigentlich in Österreich jeder private herkommen und für seine Interessen an öffentlichen Schulen schamlos Propaganda betreiben?

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Gute Schule - böse Schule ?

BildungSchule ist ein Thema, das keine/n kalt lässt ; hat doch jede/r mehr oder weniger positive oder negative persönliche Erfahrungen mit dieser Institution gemacht. Angeblich gibt es zum Thema Fußball in Österreich 5 Millionen ExpertInnen, zum Thema Schule; sind es wahrscheinlich 8 Millionen. Umso wichtiger ist es, dieses brisante Thema sachlich ; und losgelöst von eigenen Erfahrungen zu betrachten, denn Zündstoff gibt es in der laufenden Schuldebatte, die zugleich von großer gesellschaftspolitischer Bedeutung ist, genug.

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Mogelpaket II

BildungDas zweite Schulpaket nach Abschaffung der Zweidrittel-Erfordernis ist am 7. Dezember 2005 einstimmig vom Nationalrat verabschiedet worden. Verordnet wird darin eine Art Unterrichtsgarantie, der Schulbeginn wird vorverlegt sowie einige Fördermaßnahmen werden eingeleitet. SPÖ und Grüne stimmten dem Paket trotz "gewisser Vorbehalte" zu.
Nur mit Koalitionsmehrheit wurde hingegen die Umwandlung der 50 Pädagogischen Akademien in zwölf Pädagogische Hochschulen (PH), darunter drei der katholischen Kirche, beschlossen.
In beiden Fällen handelt es sich um Mogelpakete.

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Mit Bildung keine Profite machen!

BildungDie besten Dinge im Leben sind frei - oder sollten es zumindest sein, meinen wir.

Bildung ist keine Ware, sondern ein Grundrecht!

Mit Bildung ist kein Profit zu machen - von Bildung profitieren wir alle!

Wie es ist:
Seit Jahren - und besonders seit die schwarzblaue Regierung gewählt wurde - wird in Österreich im Pflichtschulbereich ein massiver Bildungsabbau betrieben. Stunden wurden eingespart, LehrerInnen nicht wieder angestellt, Klassen zusammengelegt und Sonderförderungen (Förderstunden, Muttersprachlicher Zusatzunterricht) und schulische Angebote (Freigegenstände wie Sport und Musik) gestrichen.

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NR-Wahl 2017

Wohnen ist ein Menschenrecht

KPÖ-Videos auf YouTube

GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock

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Ein Anderes Europa

Europa umgestalten. Ein anderes Europa erkämpfen! Für ein demokratisches, soziales, anti-rassistisches und anti-militaristisches Europa! Gemeinsam mit unseren GenossInnen der Europäischen Linkspartei.

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