KPÖ Wien West
Die KPÖ im Westen Wiens
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In memoriam Johanna Dohnal

"Ich plädiere für eine klare Benennung der Opfer. Es geht nicht um Gewalt in der Familie, sondern konkret um Gewalt gegen Frauen und Kinder."

(Pressedienst der SPÖ vom 9.12.1993)

Was die Durchsetzung der Forderung "Gleich viel Arbeit und gleicher Lohn" für Männer und Frauen bedeuten würde: Männer müssten dann durchschnittlich um 10 Prozent mehr arbeiten, würden aber ein Drittel weniger verdienen. Frauen würden rund 10 Prozent weniger arbeiten, dafür aber fast das Doppelte verdienen."

(Dreiländer-Konferenz der Frauenbeauftragten in Konstanz, 19. April 1997)

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AUFRUF ZUR REVOLUTIONÄREN FRAUENDEMO AM 8. MÄRZ 2010 - INTERNATIONALER FRAUENKAMPFTAG

Wenn du dein Leben lebst, es dir anschaust und feststellst du arbeitest FÜR die Fabrik, FÜR die Firma, FÜR den Ehemann, FÜR die Kinder und dich dann fragst, wo ist MEIN Leben, wo bin ICH, sind das wichtige Fragen für die wir gemeinsam eine Antwort finden müssen.
Denn du bist nicht allein: Wer kocht abends das Essen, wer versorgt die Kinder, wer putzt das Klo, welche entscheidet was produziert wird, hast du Zeit dich mit FreundInnen, NachbarInnen und politischen GefährtInnen zu treffen, kannst du alleine – auch nachts – spazieren gehen, spürst du Respekt gegenüber dir als Mensch und als Frau, wenn du deine Zuneigung gegenüber anderen Menschen ausdrückst?
Das alles betrifft Bedingungen und Möglichkeiten von Frauen!
Wir leben in einem Kapitalismus, ein wirtschaftliches System, in dem UnternehmerInnen die Lebenszeit der ArbeiterInnen rauben und aus dem Aussaugen der ArbeiterInnen ihren Reichtum aufbauen.
Also: das geht allen ArbeiterInnen so!
Wir leben in einem Patriarchat, der Herrschaft der Männer über Frauen, wo vor allem Männer über das wirtschaftliche Kapital, die politische und militärische Macht verfügen, indem für Frauen weniger Lohn gilt, das davon lebt, dass Frauen unbezahlt die Hausarbeit, Kindererziehung und Altenpflege erledigen müssen, indem Männer Sexismus, Gewalt und sexualisierter Gewalt gegen FrauenLesbenMädchen ausüben.
Also: das gilt für alle Frauen!
Der bürgerliche Staat regelt und garantiert das Gelingen des Kapitalpatriarchats. Er ist rassistisch, denn er schafft Gesetze, durch die Menschen anderer Herkunft hier minderwertige Rechte haben, für die nicht dieselben StaatsbürgerInnen - und Menschenrechte gelten.

Als ArbeiterInnen, als Frauen, als MigrantInnen stellen wir die Verbindung zueinander her, solidarisieren uns anstatt uns spalten zu lassen und kämpfen gemeinsam gegen Ausbeutung und Unterdrückung, für die Freiheit von Frauen, für ein solidarisches Zusammenleben, unabhängig von Hautfarbe und StaatsbürgerInnenschaft, für soziale Gerechtigkeit!

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Eine Freundin hat uns heuer verlassen: Hanni Pils (1944 - 2008)

"Eine gute Welt braucht keine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte, die vor langer Zeit von unwissenden Männern gesprochen wurden. Sie braucht furchtlosen Ausblick auf die Zukunft."

Bertrand Russel

Es war nicht ganz unerwartet, als mich am 16. Juli 2008 der Anruf von Hans, Johannas Mann, erreichte: Johanna ist tot. Über ein Jahr schon hatte Hanni gegen den Krebs gekämpft, der sich in ihren Lungen fest gesetzt hatte. Sie, die der Schulmedizin sehr kritisch gegenüber gestanden war, hatte zuletzt doch alles versucht, vergeblich, leider.
Was fällt einem ein, wenn man an diese Frau denkt?

Kämpfen, nicht dem Mainstream nachrennen und keine Weichzeichnerei,streiten, alles hinterfragen, ....Die Gründerin von "Kurden in Not" und der Initiative Aspangbahnhof" bleibt vielen (auch unter ihren FreundInnen) im Gedächtnis als Unbequeme, Unangepasste ( Wie oft hat sie wohl beim ORF oder auch im Innenministerium angerufen?) - obwohl sie ein so großes Herz hatte, das vor allem für die Unterprivilegierten schlug.


Kennengelernt habe ich Hanni übrigens am 26. Oktober 1995 - am Tag der Militärparade bzw. der Demonstration dagegen- und etwa eine halbe Stunde nach unserem Kennen lernen befanden wir uns in einem Polizeikessel.
Es folgten viele, viele Donnerstagsdemos, Maiaufmärsche, Kundgebungen und Aktionen, aber auch gemeinsame Urlaube und Flohmärkte,Volksstimmenfeste, Abende in Beisln und anderswo - denen eins gemeinsam war: Hanni hat sich niemals ein Blatt vor den Mund genommen.

Sie war eine überzeugte Linke: -War sie Kommunistin? Anarchistin? Viel wichtiger:: Wenn jemandem Unrecht geschah, konnte er/sie sich sicher sein, ihre Unterstützung zu haben.

Viele, viele Geschichten wurden am Tag ihrer Verabschiedung von ihren FreundInnen erzählt, denn eines ist sicher: In unserer Erinnerung lebt Johanna weiter als das, was sie war: Eine Kämpferin gegen Ungerechtigkeit und Rassismus, eine großherzige Frau, eine gute Freundin und Genossin.

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8. März - Internationaler Frauentag:Radikale Verhältnisse erfordern ebensolche Antworten

FeminismusKommentar zum Internationalen Frauentag von Heidi Ambrosch

In ihrem jüngst erschienen "Weißbuch Frauen/Schwarzbuch Männer" schreiben Sibylle Hamann und Eva Linsinger: "Gleichberechtigung ist kein Luxus, sondern eine Sache der ökonomischen Vernunft. Eine neue gerechte Rollenverteilung tut allen gut: Frauen, Kindern, der Politik, der Wirtschaft - und den Männern." Ihr Plädoyer "für einen neuen Geschlechtervertrag" basiert auf den bekannten Daten und Fakten der strukturellen Diskriminierung, die einmal mehr im Buch zusammengefasst sind. Aber neoliberale Politik und schon gar nicht die ihr diktierende Macht der kapitalistischen Ökonomie hat was mit solcherart Vernunft am Hut. Auch patriarchale Machtverhältnisse sind alles andere als vernünftig. Und so vermisse ich die Bearbeitung der eigentlichen Frage:

Warum tritt Halbe/Halbe, die Quote in allen Bereichen seit Jahrzehnten auf der Stelle?

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Eine wenig appetitliche Angelegenheit

Kommentar von Gen. Walter Baier zu einem Leserbrief von Franz S. Parteder, Vorsitzenden der KPÖ-Landesorganisation Steiermark, der in Kronenzeitung erschienen ist.

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Vom Risiko, eine Frau zu sein

FeminismusDas Jahr 2007 hat die EU-Kommission zum Jahr der Chancen-Gleichheit proklamiert. Niemand soll auf Grund seines Geschlechts, seiner Rasse, seiner ethnischen Herkunft, seiner Religion oder Weltanschauung, seiner Behinderung, seines Alters oder seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Soweit das Programm.
Seit 2003 legt die EU-Kommission außerdem jährlich einen Bericht über die Gleichstellung von Männern und Frauen vor. Beim Frühjahrsgipfel im vorigen Jahr haben die Staats- und Regierungs-Chefs einen Pakt für die Gleichstellung der Geschlechter geschlossen.Soweit die Theorie.

Und die Realität? Die beweist beinhart, dass es vor allem und zuerst einmal eine "Behinderung" ist, weiblich zu sein - zumindest was das Berufsleben und das Existieren in der freien Marktwirtschaft betrifft.
Frauen sind von Armut stärker bedroht als Männer, Frauen verdienen weniger als Männer, Frauen haben am Arbeitsmarkt einen schwierigeren Stand als Männer. Das zeigt der neue Bericht der EU-Kommission, der heute den EU-Sozialministern in Brüssel vorgelegt wird.

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Wo keine Gerechtigkeit ist, ist keine Freiheit, und wo keine Freiheit ist, ist keine Gerechtigkeit.

FeminismusAm 23. 6. 2006 vermeldete der ORF lapidar, dass die Chefs großer US-Konzerne an einem Tag mehr verdienten als der durchschnittliche Arbeiter in einem Jahr.

Unglaublich – und ungerecht?


Es geht noch besser: Was nicht erwähnt wird - die durchschnittliche Arbeiterin müsste für diesen Tagesverdienst noch mindestens 4 Monate länger malochen, kommt sie doch gerade einmal auf 67% des Lohnes ihres männlichen Kollegen. Mit Recht fragt frau sich, welche Arbeit denn ungefähr 500mal mehr wert sein soll als eine Andere?

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Babyleicht -Bubileicht- Papileicht- Opileicht

Die Austrian Airlines haben seit einiger Zeit einen neuen Werbeslogan: Zu sehen unter anderem auf „Standard online“ (im Kreuzstich- Design) und als TV- Spot:

„Omileicht“ können online Flüge gebucht werden. Moment mal? Omileicht? Soll das etwa der Superlativ von babyleicht sein ?

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Neoliberalismus benachteiligt Frauen extrem

FeminismusEine der aktuellsten Studien des WIFO (Wirtschaftsforschungsinstitut) zeigt auf, wie der gesellschaftliche Reichtum in Österreich verteilt ist - nämlich sehr ungerecht.
Am untersten Ende der "Reichtumsskala" finden sich - welche Überraschung! - die Frauen, deren Einkommen gerade mal 67% der mittleren Männereinkommen erreichen.
Angesichts dieser Daten keinen Handlungsbedarf zu sehen, ist zynisch - die Feminismusdebatte auf "Töchter-Söhne" zu verlagern, ein plumpes Ablenkungsmanöver.

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NR-Wahl 2017

Wohnen ist ein Menschenrecht

KPÖ-Videos auf YouTube

GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock

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Ein Anderes Europa

Europa umgestalten. Ein anderes Europa erkämpfen! Für ein demokratisches, soziales, anti-rassistisches und anti-militaristisches Europa! Gemeinsam mit unseren GenossInnen der Europäischen Linkspartei.

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